I teach and write about books, slow mornings, and the occasional recipe that actually works—start with the essays.
-
Teil 2.
Was kannst Du dafür tun, dass Dich der 1. Pfeil – Deine Vergangenheit – nicht herunterzieht, Dir nicht die Gegenwart, den Augenblick, verdirbt?
Ich hatte erwähnt, dass der 2. Pfeil die Bewertung des 1. Pfeils darstellt. Das bedeutet: Wie denkst Du darüber, was Dir in Deinem Leben widerfahren ist oder Dir vorenthalten wurde?
Die Lösung lautet: Werde zu Deinem eigenen „externen Beobachter“, beobachte Dich von außen. Lerne ab jetzt, Dein Denken mit Abstand zu betrachten.
Du als Persönlichkeit bist mehr als Dein Denken. Ein Teil von Dir denkt, nämlich Dein Gehirn. Dein Gehirn bist aber nicht „Du“. Denn Deine Seele ist nicht Teil Deines Gehirns. Dein Geist – im Sinne eines erweiterten Bewusstseins – ist nicht Teil Deines Gehirns. Deine Intuition, Deine Herzintelligenz, sind nicht Teil Deines Gehirns. Auch Dein Körper ist weit mehr als nur Dein Gehirn. Dein Gehirn denkt. Nicht Du.
Deshalb lautet der „1. Lehrsatz“:
Du bist nicht Dein Denken!
(Wenn Du in der „Ich-Form“ denkst, dann heißt es: Ich bin nicht mein Denken!)
Hinzu kommt: Dein Gehirn ist ein „Automat“, eine „Maschine“. Es wiederholt und bevorzugt immer das, was Dir Dein Leben gesichert hat. Immer und immer wieder befeuert es die alten „Daten-Autobahnen“ in den neuronalen Netzwerken. Entscheidungsprozesse laufen auf festen Schienen. Deshalb ist es auch so schwer, aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Zwar ist das menschliche Gehirn mit Freude lernfähig, aber das bedarf permanenter Übung.
Wenn Du nicht Dein Denken bist, musst Du auch nicht jeden Schrott glauben, den Dein Gehirn sich zusammendenkt. Du kannst Dir auch sagen: „So klein… und denkt schon so viel Mist!“
Also lautet der „2. Lehrsatz“:
Du musst nicht alles glauben, was Dein Gehirn denkt!
(In der „Ich-Form“: Ich muss nicht alles glauben, was mein Gehirn denkt!)
Jetzt bist Du im Zustand des „äußeren, externen Beobachters“, der dem Gehirn beim Denken zuschaut. Schau zu, wie es im Gehirn rattert und feuert… knattert und blitzt. Stell Dir das einfach vor – dann hirnst Du nicht mehr so viel herum.
Wenn Du jetzt noch einen „Schritt zurücktrittst“, befindest Du Dich im Zentrum einer Achtsamkeitsübung. Die geht so: Du nimmst lediglich wahr, ganz wertfrei, das – und was – Dein Gehirn denkt.
Deshalb lautet der „3. Lehrsatz“:
Ah ja… ich nehme wahr, dass mein Gehirn jetzt denkt…“ (beispielsweise: Andere können das besser als ich!)
Du nimmst es nur wahr – ohne Bewertung, ohne inneren Kommentar, ohne Emotionen.
„Ah ja“…schau lediglich von außen, was Dein Gehirn denkt. Auch das ist eine Übungssache!
Der 2. Pfeil ist Dein Werkzeug, um Dich von Grübelattacken zu befreien.
Abschließend noch ein Hinweis: Wenn bei Dir der Eindruck entsteht, wir wollen die Denkprozesse Deines Gehirns in die Schranken verweisen, ist das nur bedingt richtig. Sie sollen nur nicht – wie bisher – über Deine Persönlichkeit und Dein ganzes Leben bestimmen.
Unser Gehirn ist eine Errungenschaft der Evolution – und das ist hilfreich und gut. Auf die Balance, auf den Ausgleich kommt es an.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Teil 1.
„Menschen verletzen sich durch den 1. und den 2. Pfeil. Aber zu heilen ist nur der 2. Pfeil.“ Dieser Gedanke wird Buddha zugeschrieben.
Um dahinter zu kommen, was Buddha damit gemeint haben könnte, schauen wir uns die beiden Pfeile einmal an.
Der 1. Pfeil beschreibt die Tatsache. Das, was in Deinem Leben geschehen ist. Vom Zeitpunkt Deiner Zeugung – bis zur gerade erst vergangenen Sekunde.
Nichts davon ist ungeschehen zu machen. Alle Erfahrungen, die Du durch Dein Denken und Handeln aktiv herbeigeführt hast. Alle Erfahrungen, die Du – besonders in Deiner Kindheit und Jugendzeit – aufgrund der Erziehung Deiner Eltern, der direkt oder indirekt vermittelten Ansichten und Handlungen anderer Menschen, der Werte Deiner Gesellschaft, der Religion, usw. gemacht hast. Machen musstest. Gute wie schlechte Erfahrungen. Das, was Dich vorangebracht hat, und das, was Dir nicht erspart geblieben ist.
Alle traumatischen Geschehnisse gehören dazu, sind Teil Deines Lebens geworden. Ein Beispiel: Wenn Du einen sexuellen Übergriff hast erleiden müssen, kannst Du die Zeit nicht bis zu jenem Tag zurückdrehen und um 23 Uhr nicht durch den Stadtpark gehen. Auch ein mangelndes Urvertrauen, die fehlende Beachtung, eine verpasste Liebe…
Nichts kannst Du am „1. Pfeil“, an den Tatsachen, an den Ereignissen rund um Dein Leben ändern. Ebenso wenig, wie Du Deinem Älterwerden ausweichen kannst.
Da hilft nur eines. Dir innerlich immer wieder zu sagen: „Alles, was war, ist genauso gewesen.“
Was aber ist der „2. Pfeil“?
Ganz einfach: Der 2. Pfeil ist die Bewertung des 1. Pfeils. Was Du darüber denkst, dass Dir dieses oder jenes widerfahren ist. Diese Bewertung liegt in Deiner Hand, oder besser: In Deinem Kopf, Deinem Gehirn. Denn Dein Denken kannst Du beeinflussen.
Das ist nicht einfach, weil unsere „Daten-Autobahnen“, unsere neuronalen Netzwerke, unsere „Verdrahtungen“ im Gehirn, sehr löschungsresistent sind. Aber es ist möglich. Der 2. Pfeil ist heilbar.
Was kannst Du dafür tun?
Wird fortgesetzt…
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Teil 2.
Wie gehen Sie vor?
Platzieren Sie Ihren „Sorgenstuhl“ an der unattraktivsten Stelle Ihrer Wohnung. Empfehlenswert ist eine Ecke, in der Sie sonst nie sitzen. Wenn Sie den Sorgenstuhl benutzen, setzen Sie sich mit Ihrem Gesicht bewusst zur Wand oder zur Ecke hin (Dort sollte natürlich dann auch kein schönes Foto hängen, sondern Langeweile entstehen.)
Die Übung in der 1. Woche: Vom 1. bis zum 8. Tag legen Sie eine 10minütige, feste Zeit am Vormittag fest (z.B. von 6.40 Uhr bis 6.50 Uhr) und eine feste Zeit am frühen Abend (z.B. 18.20 Uhr bis 18.30 Uhr).
7 Tage lang setzen Sie sich ab jetzt um 6.40 Uhr und um 18.20 Uhr mit dem Gesicht zur Wand auf Ihren Hocker, und beginnen sich über alles und jedes Gedanken zu machen. Alle Sorgen sind erwünscht, alle Grübeleien, jeder Selbst- und Fremdvorwurf, alle überzogenen, unerfüllten Erwartungen an Gott und die Welt, auch an sich selbst, derbe Bewertungen wie: „Ich bin sowieso nichts wert!“, „Keiner liebt mich!“, „Alle anderen sind besser als ich…“
Oder auch: „Was geschieht mit mir, wenn die Panikattacke kommt?“ – „Wenn im Kino Feuer ausbricht?“ – „Wenn ich den Job verliere?“ – „Eine Dachziegel auf meinen Kopf fällt?“ – „Ich aus der Niedergeschlagenheit nicht mehr herausfinde?“ …
Malen Sie sich alle Katastrophen, die Ihnen widerfahren könnten, in bunten Farben aus. Spüren Sie genau hin: Wo sitzt die Angst in Ihrem Körper? Die Panik? Die Depression? Die Wut? Die Ohnmacht?
Erwünscht ist auch, alle Sorgen aufzubauschen. Wenn Sie schon minderwertig sind, dann sind Sie aber auch mit Sicherheit der minderwertigste Mensch des gesamten Universums. Wenn Sie ein Versager sind, dann gleich der allergrößte Versager seit Adam und Eva. Wenn Sie ein armer Tropf sind, dann aber auch der allerärmste Wurm, der sich auf Erden krümmt…
Wir nennen diese Technik „Blow Up“ (aufblähen, vergrößern). Übertreiben hilft, um Humor in das Ganze zu bringen. (Hoffentlich verstehen und akzeptieren Sie Humor…)
Was aber, wenn sich in den Zeiten zwischen den beiden Sorgenstuhl-Sitzungen die destruktiven Gedanken noch mehr Raum verschaffen? (Das ist anfangs ganz normal.)
Dann hilft die Zusatz-Methode des „Gedankenstopps“.
Wenn sich also Ihre üblichen Gedanken aufdrängen, rufen Sie schlagartig: „Halt! Stopp! Um 18.20 Uhr!“ und verweisen Ihre Grübeleien auf den nächsten Sorgenstuhl-Termin.
Sie zweifeln, dass das funktioniert? Anfangs zurecht. Aber Ihr Gehirn gewöhnt sich nach einer Woche an die Verschiebung Ihrer Sorgen.
Also: Sie verdichten die Grübel-Attacken und binden Sie an die Sorgenstuhl-Zeit. 10 Minuten morgens, 10 Minuten abends. Unbequemer Sitz. Gesicht zur Wand. Grübeln. Aufblähen. Übertreiben. Humor… Dann: Stopp! Grübelpause.
Und jetzt der geniale Plan:
- Woche, wie besprochen: 10 Minuten morgens und 10 Minuten abends. Immer zur gleichen Zeit.
- Woche: 5 Minuten morgens und 5 Minuten abends. Immer zur gleichen Zeit.
- Woche: 5 Minuten morgens oder 5 Minuten abends. (Eine Sorgen-Sitzung entfällt.)
- Woche: Nur noch 1 Minute, morgens oder abends. Schluss. Ende. Grübel-Aus.
4 Wochen für mehr Gedankenruhe. Für weniger Selbstsabotage-Programme, weniger Katastrophen-Gedanken. 4 Wochen für besseren Schlaf und bunte Farben im Leben. Und vor allem für mehr Zuversicht und die Gewissheit: Ich kann etwas ändern und Neues lernen, wenn ich aktiv bin.
Denn das Leben ist immer so, wie Sie es sehen und bewerten.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Teil 1.
Wenn Sie sich viel mehr Sorgen machen, als Ihnen lieb ist…
Wenn Sie nachts vor lauter Grübelattacken nicht zur Ruhe kommen…
Wenn Sie Gedankenmüll ohne Ende produzieren…dann könnte die folgende Übung wie geschaffen für Sie sein.
Sie wissen doch: „Übung“ beinhaltet das aktive Wort „üben“.Wenn die Methode „Sorgenstuhl“ für Sie einen Sinn machen soll, benötigen Sie etwa 15 Euro und vier Wochen Zeit, anfangs 2 x 10 Minuten pro Tag.
Wenn das nicht möglich sein sollte (15 Euro zu viel Geld / 20 Minuten nicht durchführbar), lassen Sie besser die Finger von dieser bewährten Methode. Ich habe sie vor ca. 45 Jahren in meinem Psychologie-Studium kennen- und schätzen gelernt. Aber, Vorsicht: Wenn Sie 15 (vielleicht im Sonderangebot auch nur 10) Euro nicht investieren möchten, grübeln Sie einfach weiter. Dann ist es ja vielleicht Ihre Bestimmung.… 😉
Sie wollen investieren? Gut. Dann kaufen Sie sich gleich morgen von den 15 (vielleicht auch nur 10) Euro einen einfachen, recht unbequemen Hocker ohne Rücken- und Armlehne. Es gibt solche mit vier Metallbeinen und aufgeschraubtem Holzsitz. Dies ist für die nächsten vier Wochen Ihr „Sorgenstuhl“.
Warum so billig? Sie sollen ihn nach vier Wochen wegwerfen oder im Keller deponieren können. Auf diesem Sorgenstuhl werden Sie ab jetzt alle Ihre Sorgen bündeln und ausleben. (Verstehen Sie jetzt, warum er unbequem und nur begrenzt haltbar sein soll?! Sie werden später ja wohl nicht Ihren „Sorgen-Sammel-Stuhl“ in Ihrer Nähe aufbewahren wollen…)
Also, wie gehen Sie vor?
Das erfahren Sie in 14 Tagen. Bis dahin können Sie ja gut und gerne Ihren Sorgenstuhl gekauft haben.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Eine ressourcenorientierte Wanderung.
„Die Reise meines Lebens“ ist eine 5teilige Wanderung zu Deinen inneren Kraftquellen und Ressourcen. Claudia und ich haben sie für unser Seminar „Phönix aus der Asche: Gelassen sein statt ausgebrannt!“ entwickelt.
In einer Trancesprache vorgetragen und mit vielen Pausen zum Nachspüren versehen, dauert die ganze Phantasiereise ungefähr 30 Minuten.
In Lebenskrisen wissen wir oft nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Auf dieser Reise stehst Du wieder einmal an einer Wegkreuzung. Wohin führt Dein Lebensweg?
Mit dem heutigen 5. Teil endet „Die Reise meines Lebens“.
Immer wieder hilft Dir Dein inneres Schatzkästchen, Erkenntnisse über Dich und Dein Leben zu gewinnen. Dich innerlich reich zu machen, wenn Du spürst, was wirklich hervortreten will ans Licht: Deine Bestimmung, Dein Ziel, Dein völliges Einverständnis in alles, was ist.
Und so erhältst Du früher oder später, vielleicht auch schon jetzt, wichtige Aspekte einer Antwort auf die wesentlichen Fragen unseres Daseins:
Wo komme ich her?
Wo gehe ich hin?
Welchen Sinn kann ich meinem Leben geben?
Bevor es für Dich weitergeht, überlege noch einmal im Hier und Jetzt: Was hat mein Leben reich und bunt gemacht? (Pause)
Was hat mich gestärkt, mir einfach gut getan?
Was sind die Kraftquellen, mit denen ich mein Leben schon heute anreichern kann?
Sind es kleine oder größere Ereignisse und Erfahrungen, wie z.B. ein Tag am Meer? Sind es die blauen, intensiven Farben, der Sand, das Licht, die Wärme, das Vertrauen?
Oder die Hochzeit, die Geburt eines Kindes, Freundschaft, Verständnis und Liebe?
Sind es die kleinen Glücksmomente, die bunten Blüten, der Morgentau über den Wiesen, das Lächeln eines Kindes, das Zwitschern eines Vogels, ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken auf die Erde trifft?
Erfahre es nochmals mit allen Sinnen – und höre auf die Sprache Deines Herzens.
Ganz gleich, an welchen Weggabelungen Du heute und in Zukunft stehen wirst: Folge der Stimme Deines Herzens. Wenn Du Dir selbst folgst, vollendest Du die Reise Deines wirklichen, vitalen Lebens – und nicht die Reise eines von anderen Dir zugedachten Lebens.
Mache Dir immer wieder klar: Du bist ein Original – und keine Kopie. (Pause)
Und nun komm auf Deiner Lebensreise wieder ganz zurück in diesen Raum und diese Zeit… und bring das zu Papier, was Dir bewusst geworden ist, und was Dir helfen wird, die Reise Deines Lebens mit Vertrauen und Dankbarkeit fortzusetzen. Denn: Jeder Tag ist ein neuer Anfang.
„Die Reise meines Lebens: Eine ressourcenorientierte Wanderung“ ist eine Phantasie- und Selbsterfahrungs-Übung von Claudia und Georg Rupp. Sie darf für therapeutische Zwecke verwandt werden. Wir bitten aber in diesen Fällen um einen Hinweis auf uns als Gestalter des Textes.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Eine ressourcenorientierte Wanderung.
„Die Reise meines Lebens“ ist eine 5teilige Wanderung zu Deinen inneren Kraftquellen und Ressourcen. Claudia und ich haben sie für unser Seminar „Phönix aus der Asche: Gelassen sein statt ausgebrannt!“ entwickelt.
In einer Trancesprache vorgetragen und mit vielen Pausen zum Nachspüren versehen, dauert die ganze Phantasiereise ungefähr 30 Minuten.
In Lebenskrisen wissen wir oft nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Auf dieser Reise stehst Du wieder einmal an einer Wegkreuzung. Wohin führt Dein Lebensweg?
Es folgt der 4. Teil. Teil 5 erscheint in 14 Tagen.
Schau nach innen: Welche Annahmen hast Du von Dir selber? Trägst Du behindernde und blockierende Überzeugungen mit Dir herum, die Du durch Eltern, Familie, Schule usw. verinnerlicht hast? Sind einige dabei, die Dir nicht gut tun?
Hindern Dich innere Selbstsabotage-Programme daran, Dich jetzt zu entscheiden für Deinen eigenen Weg – hier, an dieser Weggabelung, an der Du immer noch stehst?
Und wenn Du in Deinen Rucksack schaust – entdeckst Du Gepäckstücke in seinem Inneren, die Du schon all die Jahre mit Dir herumschleppst, die Dir aber nicht gehören? Was schleppst Du immer noch mit Dir herum, was andere Menschen, die sich um Deine Erziehung kümmerten, in Dich an Geboten, Verboten, moralischen Pflichten usw. hinein gelegt haben?
Wenn sie nicht zu Dir gehören, hast Du jetzt die Chance, sie aus Deinem Rucksack zu entfernen und … loszulassen.
Vater, Mutter, Opa, Oma, Bruder, Schwester – oder von wem immer ich das habe, was mir in meinem Leben nicht gut tut: Ich gebe es Euch zurück. Ich lasse es ab jetzt bei Euch – und gehe meinen Weg! (Pause)
Nun stehst Du schon eine ganze Weile an dieser Wegkreuzung. Vielleicht ahnst Du jetzt, oder weißt sogar, welchen Weg Du jetzt einschlagen willst. Wohin willst Du jetzt gehen? Ist die Klarheit gewachsen? Fällt die Entscheidung jetzt leicht?
Nach all dieser Zeit, in der Du Dich gefragt hast, ob Du den Weg der Gewohnheit oder den Weg des Aufbruchs gehen willst… frage jetzt Dein Herz, frage Deinen Bauch. Lass sie gemeinsam mit Deinem Verstand entscheiden, wohin Dein Lebensweg führt. Wähle selbstbestimmt, wie die Reise Deines Lebens jetzt und in Zukunft weitergeht. (Pause)
Spürst Du in Dir, dass Du ausgestattet bist mit unendlichen Fähigkeiten, mit Vertrauen, Mut, Liebe, Dankbarkeit, Herzlichkeit und Klarheit?!
Spürst Du ein wenig – oder auch in hohem Maße – Deine innere Freude, wenn Du Dich jetzt auf den Weg machst zum lichterfüllten Ziel Deiner nächsten Station? Spürst Du jetzt in Dir, in irgendeinem Teil Deines Körpers, die Ahnung einer Harmonie, die auf Deiner weiteren Reise alles umfängt und alles durchdringt?
Deine Reise endet nicht an dieser Weggabelung. Deine Reise gleicht einer Spirale, die Dich ein Leben lang – durch alle Höhen und Tiefen – zu Deinem inneren Wachstum, zu Deiner Reife und Weisheit führt.
Wird fortgesetzt…
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Eine ressourcenorientierte Wanderung.
„Die Reise meines Lebens“ ist eine 5teilige Wanderung zu Deinen inneren Kraftquellen und Ressourcen. Claudia und ich haben sie für unser Seminar „Phönix aus der Asche: Gelassen sein statt ausgebrannt!“ entwickelt.
In einer Trancesprache vorgetragen und mit vielen Pausen zum Nachspüren versehen, dauert die ganze Phantasiereise ungefähr 30 Minuten.
In Lebenskrisen wissen wir oft nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Auf dieser Reise stehst Du wieder einmal an einer Wegkreuzung. Wohin führt Dein Lebensweg?
Es folgt der 3. Teil. Teil 4 erscheint in 14 Tagen.
Wenn Du innehältst und Dich umschaust, findest Du möglicherweise einen Reisebegleiter, einen inneren Helfer, an Deiner Seite. Es kann in Deiner Vorstellung – oder auch in Deinem Gefühl – eine weise Frau sein, ein weiser Mann… auch ein majestätisches Tier, wie es die Indianer als Ratgeber nutzen.
Diese weise Lehrerin, dieser weise Lehrer, besitzt eine Stärke, um Dir genau in den Situationen helfen zu können, wenn Du vor der nächsten wichtigen Lebensentscheidung stehst. (Pause)
Es kann auch eine göttliche Energie sein, die Dir hilft, wenn Du nicht weiter weißt, oder Du Dich überfordert fühlst. Spüre nach, ob Du in dieser Situation in einen Dialog mit Deinem inneren Helfer trittst…
Und noch eins: Gab es – oder gibt es – Freunde oder andere wertschätzende Personen auf Deinem Weg, die Du als Unterstützung für Dich erlebst? Die für Dich da sind, von denen Du Deine „Zuckerstückchen“ haben kannst? Also Anerkennung, Wertschätzung, Liebe?!
Und bist Du auf der Reise Deines Lebens selber Wegbegleiter für andere? In Freundschaft, Partnerschaft, Familie? Im Beruf, im Ehrenamt?
Eine gute Freundin, ein guter Freund, die da sind, wenn man sie braucht? (Pause)
Hast Du auf Deiner bisherigen Wegstrecke lernen können, Dich positiv abzugrenzen und „nein“ zu sagen, wenn andere Menschen und Institutionen Dich um etwas bitten, was Du nicht geben möchtest oder geben kannst?
Bist Du ein guter Zuhörer geworden? Kannst Du mitfühlen, Resonanz geben, mitschwingen?
Schenkst Du Anderen Vertrauen? Vertraust Du Dir selber? Vertraust Du in Deine eigenen Fähigkeiten, in Dein Leben, möglicherweise in eine göttliche Energie – oder in den Schutz des Universums?
Wird fortgesetzt…
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Eine ressourcenorientierte Wanderung.
„Die Reise meines Lebens“ ist eine 5teilige Wanderung zu Deinen inneren Kraftquellen und Ressourcen. Claudia und ich haben sie für unser Seminar „Phönix aus der Asche: Gelassen sein statt ausgebrannt!“ entwickelt.
In einer Trancesprache vorgetragen und mit vielen Pausen zum Nachspüren versehen, dauert die ganze Phantasiereise ungefähr 30 Minuten.
In Lebenskrisen wissen wir oft nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Auf dieser Reise stehst Du wieder einmal an einer Wegkreuzung. Wohin führt Dein Lebensweg?
Es folgt der 2. Teil. Teil 3 erscheint in 14 Tagen.
Vielleicht bist Du hier und jetzt noch nicht so weit, die Entscheidung über Deinen eigenen Lebensweg zu treffen.
Möglicherweise sind frühere Ereignisse dafür verantwortlich, dass es Dir schwerer fällt, Dich neuen Erfahrungen zu öffnen.
An einigen Tagen strahlte der Himmel für Dich in einem ganz intensiven Blau. An manchen Tagen war er grau und wolkenverhangen. Nichts war dann klar, alles nur noch diffus und verschwommen.
Gehst Du die meiste Zeit leicht beschwingt? Oder hast Du Dir einen kleinen oder großen Rucksack auf den Rücken gebunden – mit manchen Ressourcen, die Du auf der Reise Deines Lebens gut und gerne nutzen kannst?
Und vielleicht war es so, dass Du auch an grauen Tagen, auch bei Nebel, fehlender Klarheit, immer wieder Deinen Weg gefunden hast, auch wenn Du manche Umwege hast in Kauf nehmen müssen. Auch in Dir ist ja dieser innere Kompass, der Dir zeigt, wo Dein Weg entlangführt, auch wenn Du Dich das eine oder andere Mal verlaufen hast.
Denn in Deinem Rucksack befinden sich viele Schätze, die Du für Deine Lebensreise nutzen konntest – und nutzen kannst.
Vielleicht gibt es dort ein hohes Maß an positiver Lebensenergie… Vielleicht Deine wertschätzende Art, Verbindung zu anderen Menschen herzustellen… Deinen Humor… Dein Durchhaltevermögen… eigene Fähigkeiten, die Dir Vertrauen und Selbstvertrauen schenken…
Und auf all Deinen Wegen hast Du Deinen eigenen inneren Kompass dabei. Liegt er ganz oben im Rucksack, so dass Du ihn jederzeit nutzen kannst? Oder liegt er tief unten, so dass er Dir in Deiner jetzigen Lebensphase keine Hilfe ist?
Was sagt Dir Dein innerer Kompass? Welcher Weg liegt vor Dir? Welchen Weg kannst und sollst Du an dieser Kreuzung nehmen? Wo geht Deine Reise hin?
Wird fortgesetzt…
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Eine ressourcenorientierte Wanderung.
„Die Reise meines Lebens“ ist eine 5teilige Wanderung zu Deinen inneren Kraftquellen und Ressourcen. Claudia und ich haben sie für unser Seminar „Phönix aus der Asche: Gelassen sein statt ausgebrannt!“ entwickelt.
In einer Trancesprache vorgetragen und mit vielen Pausen zum Nachspüren versehen, dauert die ganze Phantasiereise ungefähr 30 Minuten.
In Lebenskrisen wissen wir oft nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Auf dieser Reise stehst Du wieder einmal an einer Wegkreuzung. Wohin führt Dein Lebensweg?
Es folgt der 1. Teil. Teil 2 erscheint in 14 Tagen.
Wo kommst Du her?
Wo gehst Du hin?
Was ist Deine Bestimmung, Dein Auftrag, der Sinn Deines Lebens? (Pause)
Seit dem Moment Deiner Zeugung, erst recht seit dem Augenblick Deiner Geburt, bist Du auf Deine Lebensreise gegangen.
Seit diesem Moment bist Du bereits eine ganze Zeit lang unterwegs.
Verlief Dein Weg gerade?
Hast Du Umwege machen müssen, bist in Sackgassen gelandet, musstest Dich neu orientieren?
Vielleicht hast Du aber auch die Erfahrung machen können, dass Höhen und Täler des Lebens oft Meilensteine auf dem Weg der Erkenntnis und des Wissens sind.
Und nun stehst Du auf Deiner Reise wieder einmal an einer Wegkreuzung. (Pause)
Du weißt nicht so recht, welchen Weg Du jetzt einschlagen sollst. Du bist schon so lange durch Täler, Wälder und über Berge gewandert, hast in Städten gelebt, hast Erfüllung gesucht.
Jetzt, an dieser Wegkreuzung, fragst Du Dich: Wohin will ich jetzt gehen? Welchen Weg will ich nehmen?
Vielleicht sieht der eine Weg benutzter, normaler aus als der andere. Zeigt mehr Fußspuren als der Pfad, der weniger häufig begangen wurde.
Und Du erinnerst Dich: Was lief auf meiner bisherigen Lebensreise alles gut? (Pause)
Was weniger gut? (Pause)
Spürst Du in Dir schon eine Antwort auf die Frage, ob Du den rechten oder linken Weg gehen willst? Den geraden oder ungeraden? Den ebenen, einfachen oder den holprigen und schwierigeren Weg? Den kürzeren oder den längeren? Den Weg der Herausforderungen oder der scheinbaren Leichtigkeit? (Pause)
Wird fortgesetzt…
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
-
Die Tierwelt kann uns vieles lehren. Beispielsweise Ausdauer und Durchhaltevermögen, aber auch den Umgang mit Stress-Situationen. Das ist kein Wunder, sagen Biologen doch häufig: Wir Menschen sind lediglich höher entwickelte Tiere. Wobei manche das Wort „höher“ auch noch in Frage stellen…
Nehmen wir den (Überlebens-)Kampf zwischen einer Gazelle und einer Löwin. So einseitig, wie wir denken, ist der Ausgang nicht. Denn die Löwin, der Löwe, braucht durchschnittlich 30 Anläufe, springt 30 x „daneben“, bevor es gelingt, eine Gazelle zu reißen.
Und die Gazelle? Sie gerät zunächst in einen Schockzustand. Ihr Stammhirn kennt – wie auch bei uns Menschen – nur drei Handlungsebenen: Entweder Kampf bzw. Flucht oder den „Totstellreflex“, die Erstarrung („Freeze-Zustand“).
Gelingt es der Gazelle, sich zu befreien und hunderte Meter weit weg zu springen, weicht das Stresshormon Adrenalin aus ihrem Leib, indem sie steht und am ganzen Körper zittert. Instinktiv schüttelt sie sich die Todesangst und ihren Stress weg. Danach grast sie ganz ruhig und friedlich weiter.
Stellen wir also fest: Wenn Tiere unter Druck geraten, schütteln und zappeln sie sich die Erregung aus ihrem Körper heraus.
Und genau das sollten wir Menschen in Stress- und Angstsituationen auch machen. Einfach ganz gezielt dastehen – und zittern und zappeln… 3 Minuten sind dafür eine lange, intensive Zeit – aber sehr hilfreich. Am Ende fühlst Du Dich völlig entspannt. Alle Angst, aller Stress ist aus Deinem Körper gewichen. Keine Schockstarre mehr. Kurz und wirkungsvoll alles abgeschüttelt.
Und noch ein Tipp: Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe) empfiehlt als eine der besten Techniken zum Stressabbau ein schnelles Laufen im Kreis, mit einem häufigen Wechsel der Laufrichtungen. So, wie es die Löwen praktizieren, um im Käfig nicht durchzudrehen.
Am besten aber eignet sich – nach Hüther – das Laufen der Zahl „8“.
Stell Dir vor, eine große 8 ist auf der Bodenfläche aufgemalt – vielleicht 6-8 Meter lang. Du läufst jetzt einige Minuten diese gedachte Form auf dem Asphalt oder dem Rasen – mal so herum, mal anders herum. Gerne auch ab und zu rückwärts.
Kannst Du Dir vorstellen, wie Dein Gehirn arbeiten und kreativ werden muss, um diese ständigen Kehrtwendungen und Richtungsänderungen „hinzubekommen“?
Deine Gehirnhälften vernetzen sich wieder über den Gehirnbalken hinweg… Keine Schockstarre, kein Steckenbleiben in destruktiven Gefühlen mehr. Professor Hüther: „Die zweitbeste Selbsttherapie ist die auf dem Laufband. Die beste ist die „Lemniskate“ (schleifenförmige geometrische Kurve, das Zeichen für die Unendlichkeit), also die liegende 8, mal vorwärts, mal rückwärts zu laufen. Dann arbeitet das Gehirn wieder gerne an den neuen Lösungen.“
Zappeln und kreiseln – so einfach kann es sein, wieder in die Ruhe und den inneren Frieden zu kommen. Oder in eine positive Energie, die sprudelt und belebt.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
The next post can find you.
Leave your address, and new essays will arrive as they’re published—no noise.
