I teach and write about books, slow mornings, and the occasional recipe that actually works—start with the essays.
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Teil 1 — Die Dunkelbar
Kannst Du Dir vorstellen, wie ein Raum auf Dich wirkt, in dem es vollkommen dunkel ist? Stell Dir vor, Du siehst nichts. Du siehst nicht, wo Du stehst, Du siehst nichts um Dich herum. Keine Ausmaße und Dimensionen, keine Flächen und keine Winkel des Raumes. Alles schwarz. Viel schwärzer als die Nacht.
Wie verhältst Du Dich hier? Und wie geht es Deiner Seele?
Ich habe schon vor längerer Zeit, um die Jahrtausendwende, einen solchen Raum besucht. Es war eine DunkelBar. Sie wurde damals von einer blinden Frau und einem blinden Mann geleitet, die Dich an der Tür – wo Du gerade noch schemenhaft sehen konntest – abholten, Dich an die Hand nahmen, um Dich im finstersten Schwarz Deines Lebens zur Theke zu führen.
So stehst Du jetzt buchstäblich „im Dunkeln“. Keine Ritze, durch die das Tageslicht fällt. Keinerlei Restlicht.
„Was möchten Sie trinken?“– Natürlich gibt es keine Getränkekarte, denn die wäre ja nicht lesbar, so dass ich leicht unsicher zurückfrage: „Was haben Sie denn im Angebot?“
„Sie können Kaffee haben, Cappuccino, Tee, Kakao. Zwölf Fruchtsäfte und Wasser. Irish Coffee, Rüdesheimer. Wir können Ihnen aber auch einen Cocktail mixen, mit oder ohne Alkohol.“
Ich bestelle einen Cocktail – zur Feier des Tages mit Alkohol –, höre die Schritte der Bedienung, die Entnahme von Flaschen … ob aus dem Kühlschrank, weiß ich nicht, sehe ich nicht. Selbst aus der Kaffeemaschine scheint das Glühbirnchen entfernt.
Es gluckert, dann scheppert es leicht … Mixgeräusche. Die Bedienung serviert unsichtbar.
Kannst Du Dir vorstellen, wie langsam und vorsichtig Deine Bewegungen werden beim Griff nach dem Glas? Wie Du langsam auf die anderen Sinne umstellst, weil die Augen nicht … Halt, wonach riecht es eigentlich? Welche Geräusche hörst Du? Dringt ein Schall von außen nach innen?
Da! Du hörst einen anderen Gast, er rührt in einem Kaffee, oder? Wie viele Gäste mögen im Raum sein?
Ich sauge am Strohhalm, bis … Was trinke ich hier eigentlich? Einen Cocktail, ja, aber was ist drin? Ich schmecke Zitroniges, Frisches, aber auch Exotisches … Süß? Nein, eher herb. Es ist faszinierend. Eine ganz besondere Achtsamkeitsübung.
Gefühlte halbe Stunde später … „Ich möchte zahlen!“, rufe ich ins Dunkel. „Cocktail mit … macht sechs Mark zwanzig.“ – „Sieben!“, runde ich auf.
Es bleibt finster. So beginnt die Suche nach einem Zehnmarkschein, im Dunkeln, in einer Börse, in der die Scheine nicht geordnet sind, deren Ausmaße ich ja gar nicht kenne. Scheine rausholen, aufeinanderlegen, vergleichen, Ecken betasten, Längen abschätzen … Zweitkleinstes Format? – Ich bekomme Wechselgeld heraus. Drei Münzen. Hat also gepasst …
Auf der einen Seite entwickelst Du mehr Gefühl, lernst Deine Sinne ganz anders kennen. Auf der anderen Seite spürst Du eine große Dankbarkeit für Dein Augenlicht. Schön, dass Du es hast. Selbstverständlich ist es nicht.
Im Reich der Finsternis gehen uns viele Lichter auf.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp -
Ein Jahr Trilogie „Gesichter der Seele“ (Bände 1 bis 3)
Nein, ich kann mich mit ihnen nicht vergleichen. Natürlich nicht. Positiv gesehen: Jeder Mensch ist ein Unikat. Wir brauchen keinen Vergleich. Denn wenn wir in die Fußstapfen eines anderen Menschen treten, kommen wir ja nie auf unsere eigene Spur.
Aber Hermann Hesse (1877-1962), an den ich jetzt gerade denke, war am Beginn des Studiums mein Lieblingsschriftsteller. Das war 1969.
„Siddhartha“, „Narziss und Goldmund“, „Der Steppenwolf“ und „Das Glasperlenspiel“ habe ich gelesen. Nein, eher verschlungen.
Hesse war Schriftsteller, Dichter und Maler. Was wir gemeinsam haben? Seine und meine Bücher laden zu Spaziergängen und kleinen Wanderungen ein. Seine tausendfach mehr. Aber meine Geschichten „Gesichter der Seele“, die von Hoffen und Scheitern, von Liebe und Glück erzählen, finden auch seelenverwandte Menschen.
Meine drei Bände sind jetzt genau ein Jahr alt. Haben ihre Seiten, je nach Lust und Laune der Leserin, des Lesers, auf- und umgeschlagen.
Lesen bereichert. Macht weltoffen und lebensklug. Und berührt so manches Mal auch unsere Sehnsucht. Herzenswarm und seelentief. Wie die Texte des Lyrikers Rainer Maria Rilke (1875-1926), die mich ebenso faszinieren wie die oben zitierten Bücher von Hermann Hesse.
Lesen ist ein Geschenk. Allen Menschen, die oft und gerne lesen, schenke ich an dieser Stelle einen Text von Rilke aus seinem Werk „Das Buch der Bilder“:
„Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag,
mit Regen rauschend, an den Fenstern lag.
Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr:
mein Buch war schwer.Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen,
die dunkel werden von Nachdenklichkeit,
und um mein Lesen staute sich die Zeit. –
Auf einmal sind die Seiten überschienen,
und statt der bangen Wortverworrenheit
steht: Abend, Abend … überall auf ihnen.Ich schau noch nicht hinaus, und doch zerreißen
die langen Zeilen, und die Worte rollen
von ihren Fäden fort, wohin sie wollen …
Da weiß ich es: über den übervollen
glänzenden Gärten sind die Himmel weit;
die Sonne hat noch einmal kommen sollen. –Und jetzt wird Sommernacht, soweit man sieht:
zu wenig Gruppen stellt sich das Verstreute,
dunkel, auf langen Wegen, gehn die Leute,
und seltsam weit, als ob es mehr bedeute,
hört man das Wenige, das noch geschieht.Und wenn ich jetzt vom Buch die Augen hebe,
wird nichts befremdlich sein und alles groß.
Doch draußen ist, was ich hier drinnen lebe,
und hier und dort ist alles grenzenlos;
nur dass ich mich noch mehr damit verwebe,
wenn meine Blicke an die Dinge passen
und an die ernste Einfachheit der Massen, –
da wächst die Erde über sich hinaus.
Den ganzen Himmel scheint sie zu umfassen:
der erste Stern ist wie das letzte Haus.“Lesen stillt die Sehnsucht in uns. Wenigstens für diesen Augenblick. Ja, Sehnsucht ist wie eine Reise mit dem Blick nach vorn. Sich sehnen macht Freude. Denn Sehnsucht muss nicht aus einem Mangel entstehen. Sie kann Teil Deiner Vision eines spannenden und erfolgreichen Lebens sein. Deines drängenden Wunsches, nicht in Routine zu erstarren, kein genormtes Leben zu führen. Anders zu sein. Reicher an Gefühlen und Lebenserfahrungen. Nicht am Fließband des Lebens stehen zu bleiben, sondern nach den verborgenen Schätzen zu suchen – und sie zu entdecken.
Auch wenn wir hoffen, scheitern, lieben und glücklich sind, spüren wir diese Sehnsucht nach Leben. Möge Dein Leben nicht oberflächlich sein, sondern Tiefgang haben. Tiefgang aber bedeutet: Erfahrung haben mit der Vielfalt des Lebens.
Die neuen Bücher 2022: Dr. Georg Rupp, „Gesichter der Seele – Geschichten, die ein Therapeut erzählt“, Bände 1 bis 3
Verlag: tredition GmbH, Hamburg. Weitere Informationen: www.dr-rupp.comIn herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Islands of Dreams. Inseln der Träume. Sie waren im Durchschnitt nur fünfzig Zentimeter groß und kreisrund. Also kleine Inseln. Sehr kleine. Aber wir liebten sie. Wir waren sechzehn Jahre jung.
Mein Schulfreund, der Müjü – „Müjü“ hieß er natürlich nicht, sondern Ernest, aber in unseren Dada-Zeiten war er der „Müjü“ –, also Müjü kam eines Tages und sagte froh gelaunt: „Ich hab meine Eltern rumgekriegt. Ich darf im Keller einen Fetenraum einrichten.“ – „Party“, sagten wir – oder auch „Fete“. Na, jedenfalls ein Raum für das Abfeiern am Wochenende.
„Natürlich helfe ich Dir“, bot ich ihm an. Es lohnt sich nicht, die Einzelheiten hier aufzuzählen. Die Sitzbänke polstern, die Decke mit Eierkartons schalldicht verkleiden, eine Theke zusammenzimmern. Und, ganz wichtig: Das Licht dimmbar machen. Äußerst dimmbar. Das Licht nicht mehr auf „sehen“, sondern auf „spüren“ runterfahren. Das schien uns für die Tuchfühlungsübungen sehr wichtig zu sein.
Nun gab es damals, in den 1960ern, tatsächlich junge Mädchen, die auch auf privaten Partys ihre Tanzstundenschritte erproben wollten. Wenn es die Räumlichkeit zuließ.
Nur war für einen echten Cha-Cha-Cha kein Platz im Partykellerraum. Wir hatten eine ganz andere Idee. Beim Streichen des Betonbodens ging uns nämlich die graue Farbe zur Neige. Sie reichte nicht für den quadratischen Raum. Also dachte Müjü nach: „Wenn wir fünf Kreise auf den Boden zirkeln und drumherumstreichen, kommen wir mit der grauen Farbe aus.“ Die anderen verstanden nicht ganz. „Das sind dann“, erklärte er, „die Inseln der Träume. Für den Klammerblues.“ Alle Jungs waren Feuer und Flamme. Und schon zur Eröffnungsparty erklärten wir der Damenwelt, dass ein Übertreten der Kreise während des Tanzens nicht gestattet sei. Bei langsamen Ohrwürmern konnte das gelingen.
Das Essen lieferte Baka, die Oma meines Freundes. Am besten gelangen ihr die Hühnchen. Scharf gewürzt und für jeden reichlich. Wir waren ihr sehr dankbar dafür.
Die ganzen Kellerpartys endeten irgendwie unspektakulär. Unsere Träume verwirklichten sich kaum auf diesen „Islands of Dreams“. Meistens auch nicht nachher. Eigentlich eher nie. – Einmal stolperte eine Mutter mit scharfem Ton in den Keller und kommandierte ihre 16-jährige Tochter nach Hause. Sie stürmte so hektisch herein, dass wir das Licht vor lauter Überrumpelung nicht mehr hochfahren konnten. Da stand sie in der aufgerissenen Kellertür und rief wütend ihre Tochter. Zu sehen war sie ja nicht.
Baka, die Oma, kam keuchend hinterhergelaufen. Sie hatte uns nicht mehr warnen können. Was ihr leidtat. Sie war immer auf unserer Seite.
Und ich sinniere gerade über diese Miniakzente unseres Lebens. Beinhalten sie im Grund nicht alle Farben und tausend Lichter? Vieles davon vergessen wir im Laufe unseres Lebens. Aber vom ersten Partykeller sind es diese fünf farblosen Kreise, fünfzig Zentimeter im Durchmesser, an die ich mich absolut gerne erinnere. Unsere „Inseln der Träume“. – Passend dazu sangen damals „The Springfields“ den Hit „Islands of Dreams“ mit der großartigen Dusty Springfield als Leadsängerin.
Damals, als wir aufbrachen, erwachsen zu werden.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Volltreffer. Da hatte der Wetterbericht aber zu hundert Prozent Recht. Schneeverwehungen am flachen Niederrhein. Heute, am 7. Februar. Alles weiß. Die Beine der Holzstühle draußen auf der Terrasse sind allerdings noch gut zu erkennen. Da findet der Schnee keinen Zugriff.
Fast waagerecht treibt der böige Wind die winzigen Flocken vor sich her. Er bläst unangenehm ums Eck. Immer wieder scheren einzelne Eiskristalle aus der getriebenen Masse aus und fallen – Flöckchen für Flöckchen – vor unserem Fenster nieder. ‚Geschafft!‘, scheinen sie mir zuzurufen. Und: ‚Hatte keine Lust mehr auf die ständige Hektik. Ich ruh mich hier schon mal aus.‘
Unser Brunnen, dieser große Kegel am Ende des Gartens, ist zum Zuckerhut mutiert. Kein Tier traut sich vor die Tür. Keine Zeichen und Abdrücke im Winterweiß. Nichts wird hinterlassen. Alles wirkt heller hier innen. Auch ohne Sonne. Der Schnee reflektiert.
Manche der Weißlinge landen am Fensterglas … und rutschen als Wassertropfen langsam die Scheibe hinab. Aus der Traum vom Leben als Eiskristall. Andere bläst und wirbelt es hin und her. Sie schlagen Purzelbäume, schrauben sich spiralförmig um die eigene Achse. Ein stiller Tanz im Schneegestöber.
Der stürmische Wind zieht und zerrt an der Europaflagge bei uns am Fahnenmast. Das Hin- und Hergerissensein ist ja symptomatisch für die EU. Da windet sich die gemeinsame Philosophie auch hin und her. Zerrissen sind wir in Europa. Von Zusammenhalt kaum eine Spur. Im Gegensatz zur Neuschneedecke. Sie gleicht alles aus.
Verhüllte Natur.
Und ich erinnere mich: Christo, der US-amerikanische Künstler bulgarischer Abstammung (1935-2020), verhüllte 1971 bei uns in Krefeld das Kunstmuseum Haus Lange. Große Rollen braunen Packpapiers, meterweise Klebeband und Stoffbahnen lagen bereit. Und Christo klebte und klebte und klebte, verhüllte Fenster für Fenster, die Heizkörper, Vitrinen und Wandsockel. Alles verschwand unter Packpapier. Die Innenräume und die Wege des Parks legte der Künstler mit Stoffbahnen aus. Christo verpackte und verhüllte, um anderes stärker sicht- und erlebbar zu machen.
Und mir ist klar: Wenn in einigen Tagen der Schnee taut, werden wir die enthüllte Fläche mit anderen Augen betrachten. Wir werden neu und präziser wahrnehmen.
Noch schneit es draußen weiter. Die Schneedecke hat den Rasen längst mit Weiß übertüncht. Kein Grashalm mehr zu sehen.
Die Bahn hat ihre Fahrten reduziert. Man käme mit der Schneeräumung nicht nach. Auch das scheint mir kein großes Problem zu sein. Beim Tanz der Schneeflocken.
Und ich empfinde großen Dank für Christo und seine Frau Jeanne-Claude. Aber auch für alle großen und kleinen Künstler, die uns gelehrt haben, achtsamer, ja auch behutsamer, mit dieser Welt umzugehen. Sie ist unser Zuhause. Und ein unglaublich schöner Planet. Gerade jetzt unter dem reinweißen Tuch des Winters.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 2
Was mir damals half, sollten wir Menschen in Stress- und Angstsituationen ganz bewusst tun. Einfach stehen – und zittern und zappeln …
Wenn Du Lust hast, dann zittere nicht nur so rum. Mach die Musik laut. Schamanisches und afrikanisches Trommeln, Groove, elektronische Tanzmusik … Du kennst das alles schon von Zappelkonzerten. Leg also los! Tanz es raus!
Fünf Minuten sind dafür eine lange, intensive Zeit – und sehr hilfreich. Am Ende bist Du total entspannt. Alle Angst, aller Stress ist weg. Keine Schockstarre mehr. Kurz und wirkungsvoll alles abgeschüttelt.
Es geht also um körperliche Bewegung. Wenn Du Dich nicht bewegst, bleibt die Unruhe in Dir gefangen.
Viele Patienten leiden unter „innerer Unruhe“, wie sie sagen. Hier hilft nur Bewegung. Ausschütteln, abtanzen, springen, in die Luft boxen, Rocksongs laut mitsingen, sich ausleben und im Kreis laufen. Das ist übrigens ein Tipp vom Neurobiologen Dr. Gerald Hüther, der als eine der besten Techniken zum Stressabbau ein schnelles Laufen im Kreis empfiehlt. Mit einem häufigen Wechsel der Laufrichtungen. So, wie es die Löwen praktizieren, um im Käfig nicht durchzudrehen.
Am besten aber eignet sich – nach Hüther – das Laufen der Zahl „8“.
Stell Dir dazu vor, bei Dir im Garten oder im Stadtpark ist eine große 8 auf den Rasen gemalt – vielleicht sechs bis acht Meter lang. Was machst Du damit? Na klar, Du läufst jetzt einige Minuten diese gedachte Form auf dem Asphalt oder dem Rasen. Mal so herum, mal anders herum. Gerne auch ab und zu rückwärts.
Kannst Du Dir vorstellen, wie Dein Gehirn arbeiten und kreativ werden muss, um diese ständigen Kehrtwendungen und Richtungsänderungen „hinzubekommen“? Deine Gehirnhälften malochen jetzt wieder über den Gehirnbalken weg. Wenn Du also Dein Gehirn aktivierst, gibt es keine Schockstarre, kein Steckenbleiben in destruktiven Gefühlen mehr.
Wenn Du diese liegende 8 (das Zeichen für die Unendlichkeit) mal vorwärts und mal rückwärts läufst, arbeitet Dein Gehirn wieder gerne an neuen Lösungen.
In Trier angekommen, war der Schock längst überwunden. Ich war offen und frei für meinen Vortrag. Was aus dem Hausschwein geworden ist, weiß ich nicht. Die heutigen Staus auf der A3 haben wahrscheinlich andere Gründe. Eine Sau läuft da nicht jeden Tag herum …
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 1
Mitte der 1980er Jahre. Ich war eingeladen, in Trier auf einem Kongress für experimentelle Psychologie einen Vortrag über meine Dissertation zu halten. Claudia begleitete mich. Sie ist nicht nur eine gute Zuhörerin, sondern kann durch ihren Blickkontakt und ihr Lächeln jeden Vortragenden außerordentlich aufmuntern.
Wir fuhren also auf der A3 so vor uns hin. Überall Felder … Nichts Außergewöhnliches geschah an diesem Samstagvormittag – bis auf Höhe des Westerwaldes.
Auf einmal sah ich in gut hundert Metern Entfernung eine Ansammlung von Menschen hinter der rechten Leitplanke stehen. Sie gestikulierten, scheinbar aufgeregt, als ein Tier … um Gottes Willen … es war ein mittelgroßes Hausschwein … nicht mehr zu halten war und quer über die Fahrbahn sprang. Fünfzig Meter vor uns.
Steuerrad rechts, links … fast die Leitplanke touchiert. Man glaubt ja nicht, was ein Herumreißen des Steuerrades bei Tempo 130 bedeutet, welche Auswirkungen das haben kann.
Das Schwein heil umkurvt. Die Menschen hinter der Leitplanke, das Schwein irgendwo am Mittelstreifen? Für einen Blick in den Spiegel reichte die Kraft nicht. Ich weiß noch, wie meine Hände das Lenkrad umklammerten, um nicht aus der Spur zu geraten. Der erste Schock half mir kurzzeitig, mich zu fokussieren. Bis auf einmal ein, zwei Kilometer später, zunächst meine Hände, dann mein ganzer Körper zu zittern begannen. – Warum? Ich konnte mir das nicht erklären, ich war doch nicht krank. Ich spürte nur intuitiv: rechts auf den Standstreifen – ausrollen. Wagen abstellen. Auszittern.
Nach wenigen Minuten ließ diese Zappelei nach. Wir konnten weiterfahren.
Viele Jahre später lese ich einen Bericht über die Stressbewältigung im Tierreich. Nehmen wir als Beispiel den Überlebenskampf einer Gazelle, wenn sich eine Löwin herangepirscht hat. So einseitig, wie wir denken, ist der Ausgang nicht. Denn die Löwin, der Löwe, braucht durchschnittlich dreißig Anläufe, springt dreißig Mal daneben, bevor es gelingt, eine Gazelle zu reißen.
Und die Gazelle? Ihr Stammhirn kennt bei Gefahr nur drei Handlungsebenen: entweder Kampf oder Flucht – und dann noch den „Totstellreflex“, die Erstarrung, den „Freeze-Zustand“. Das ist bei uns Menschen genauso.
Gelingt es der Gazelle, sich zu befreien und hunderte Meter weit weg zu springen, weicht das Stresshormon Adrenalin aus ihrem Leib, indem sie steht und am ganzen Körper zittert. Instinktiv schüttelt sie sich die Todesangst und ihren Stress weg. Danach grast sie ganz ruhig und friedlich weiter. So, wie wir auch ruhig weiterfahren konnten.
Ist das kein tolles Selbstmanagement? Wenn Tiere unter Druck geraten, schütteln und zappeln sie sich die Erregung aus ihrem Körper heraus.
Wird fortgesetzt …
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Kaum zu glauben. Es ist heller geworden. Die Sonne hat es doch tatsächlich durch die Wolken geschafft. Der ganze Nieselregen der vergangenen Woche war ja keine Offenbarung. Jetzt, nach Silvester, startet das neue Jahr mit Sonne. Da hat sich Petrus was einfallen lassen und die Wolken weggeblasen. War ein guter Vorsatz, dem die Handlung auf dem Fuße folgt.
Hast Du Dir auch etwas vorgenommen für dieses Jahr? Zum Beispiel: mehr zu lächeln?
Von Vicco von Bülow alias Loriot stammt der Satz: „Man hat nur Spaß im Leben, wenn man das Kindliche in sich trägt.“ Da kann es doch ein schöner Vorsatz sein, mit 50 oder 70 Jahren wieder einen Drachen steigen zu lassen. Oder in der Fußgängerzone schillernde Seifenblasen zu pusten. Malen mit Seifenblasen geht auch. Also Blubberblasen auf Papier zerplatzen lassen.
Vorsätze platzen ja meistens schon kurz nach Silvester. Wir Menschen sind eben „Gewohnheitstiere“. Und Gewohnheiten lassen sich nicht leicht verändern, weil sie im Gehirn so breite Spuren hinterlassen haben. Da reagieren wir wie die Reptilien: das, was unser Überleben gesichert hat, geben unsere grauen Zellen ohne intensives Training nicht wieder auf.
Wenn Du etwas verändern möchtest, kann es sinnvoll sein, Dir immer wieder vorzustellen, dass Du Deinen guten Vorsatz schon konsequent umgesetzt, Dein Ziel schon erreicht hast. Du fühlst schon diese Leichtigkeit in Dir, Deine klare innere Haltung, Deinen gesunden Egoismus. Dann baut sich Dein Gehirn im Lauf der Zeit um und legt neue Bahnen an. Dann hältst Du eher durch und löst Deine verkrusteten Strukturen auf.
Jetzt kannst Du verwundert und erstaunt feststellen: Es gibt so viel Schönes zu entdecken. Unsinniges wie Vergängliches, Fantastisches wie Berührendes.
Vielleicht hilft Dir für Deine Vorsätze auch folgendes Gedankenspiel: Stell Dir für einen Moment vor, es würde stimmen, was manche Menschen mit Nahtoderfahrung berichten. Dass am Ende Dein ganzes Leben im Zeitraffer nochmals an Dir vorbeiläuft. – Gut, im Rückblick sollst Du jetzt auch Erklärungen geliefert bekommen, warum Dein Leben so gelaufen ist. Also, warum Du so und nicht anders abgebogen bist. Diese und nicht jene Entscheidung getroffen hast. Geld versenkt hast oder beim falschen Partner geblieben bist. Oder warum Du so verletzlich warst. Wahrscheinlich auch, warum Du die Menschen so liebtest und eine „Mutter Teresa“ geworden bist.
Kannst Du die Wiederholung Deines Lebens dann genießen? Schaust Du Deinen Lebensfilm gern ein zweites Mal? Oder denkst Du jetzt: ‚Du lieber Himmel! Auf diesen Katastrophenfilm habe ich keine Lust!‘?
Ja, dann ändere doch ab heute Dein Drehbuch! Und gestalte jeden Tag so, dass der Film Deines Lebens es wert ist, ein zweites Mal angeschaut zu werden.
Das Steigen und Fliegen der Drachen und das Pusten der großen, schillernden Seifenblasen wirst Du dann in wunderschön bunten Farben sehen.
Klar, hat noch Zeit. Aber fang doch einfach an, Deinem Leben eine Liebeserklärung zu machen. Für gute Vorsätze, die Dein Leben bereichern, ist es nie zu spät.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Am Anfang möchte ich eine Geschichte erzählen. Sie entwickelte sich eher still und beiläufig in einer größeren Stadt in Nordrhein-Westfalen, kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.
Sie heißt „Der Platzhirsch“ und soll auf etwas hinweisen, das mir heute wichtiger als je zuvor erscheint.
An der Wand hängt das Gemälde. Ein Hirsch, ganz erhaben, im Großformat. Ein majestätischer Vierzehnender, wenn ich mich nicht verzählt habe. ‚Der strahlt was aus‘, denke ich bei mir. Eine Präsenz ohne jede Anstrengung. Charisma eben.
‚Sie hätten die Wand natürlich auch mit einem Foto vom Geißbock Hennes dekorieren können, dem Maskottchen des hiesigen Fußballvereins‘, fantasiere ich. Aber auch so bleibt die Wand kitschig-schön gestaltet.
„Herzlich willkommen im Kaffee & Kuchen“ steht gegenüber mit Kreide geschrieben. Das erschließt sich mir nicht ganz. Aber ich bin ja auch nicht von hier. Also nicht aus der Stadt, in der ich gerade einen Cappuccino bestellt habe.
Dieses Café ist nicht spektakulär. Vierzehn kleine Tischchen für jeweils zwei Personen. Und oben auf der Empore eine Eckbank. Und ein paar Stühle mehr.
Warum bin ich hier? Weil ich mir gerade nebenan ein paar Klamotten gekauft habe. Soviel Auswahl gibt‘s bei uns zu Hause nicht. Und jetzt entspanne ich und rede mir ein, dass ich mir diesen Cappuccino verdient habe. Nach all den strapaziösen Anproben…
Direkt neben mir tauschen sich zwei Studenten über ihr Kolloquium aus. Mir tut es gut, an dieser studentischen Freiheit zu schnuppern.
„Leben ist Aufmerksamkeit“, sagte Hugo Kükelhaus vor langer Zeit.
Aufmerksam ist auch der Student, der hier seine Gäste bedient. Und er lächelt, einfach so. Das fühlt sich sehr sympathisch an.
„Bis morgen“, verabschiedet sich eine ältere Dame. „Ja, bis morgen. Einen schönen Abend!“, antwortet der junge Mann lächelnd. Nur ein kleines Detail in seinem Arbeitsalltag.
Heute ist Freitag. Wahrscheinlich ist vorlesungsfrei. Ich beobachte, wie seine Fröhlichkeit das urige Café erhellt. Es ist so klar wie Kloßbrühe: „Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.“
Ich sage dem Studenten, dass ich die Art, wie er lächelt, sympathisch finde. Da steigen seine Mundwinkel noch ein Stückchen weiter nach oben. Wie leicht es doch ist, Beziehung zu leben, kommt mir in den Sinn. So unverkrampft und einfach in diesem Moment.
Mag der Hirsch an der Wand auch noch so stolz in die Ferne blicken – junge Menschen, die lächeln, erwärmen mein Herz.
Was sagte Claudia doch vor einigen Jahren, als sie danach gefragt wurde, welchen Sinn sie ihrem Leben gibt: „Den Menschen ein Lächeln schenken!“ Und dabei strahlte sie aus ganzem Herzen. (Ende der Geschichte.)
Ein Lächeln schenken. Wer weiß … vielleicht braucht es ja gar nicht viel mehr in diesem Advent. Auch wenn wir heute noch mit und hinter der Maske leben. So sind die Augen das „neue Gesicht“. Wir können neu sehen lernen. Und mit den Augen lächeln.
Andererseits: Niemand konnte dies voraussehen. Keiner hatte zu Beginn der Pandemie eine vierte Welle vor Augen. Haben wir nicht alle erwartet, dass Corona schneller zu Ende geht? Dass dies nicht der Fall ist, kränkt uns Menschen in unserem Allmachtsanspruch. Sollten wir uns nicht – wie es in der Bibel steht – die Erde untertan machen und sie kontrollieren können? Und jetzt erfahren wir – wieder einmal –, dass wir weitgehend hilflos und ausgeliefert sind. Wie sollen wir uns auch schützen können in einer Welt, die scheinbar verrückt spielt?
Glücklich ist der, der sich sein Lächeln bewahrt hat. Wir können (und sollten) auch am Ende diesen Jahres vorsichtig sein, aber wir können nicht alles verhindern. Wir werden auch nicht über alles hinweglächeln können.
Vielleicht ist es auch eine Hoffnung, daran zu denken, dass wir uns dieses Leben nicht „verdienen“ mussten. Dieses Leben ist kein Verdienst. Es ist ein Geschenk! Für jeden von uns.
Nehmen wir doch einfach dieses Leben als Geschenk. Auch wenn es uns dann und wann vor schwierige Zeiten und immer neue Herausforderungen stellt. Es wurde uns geschenkt – von Anbeginn an. Wären wir nicht geboren, hätten wir dieses Geschenk nie erhalten. Freuen wir uns über dieses Füllhorn. Trotz Corona, trotz Maske.
Ist das alles nicht unser Lächeln wert?
Schenken wir uns an Weihnachten ein Lächeln. Immer wieder. Denn lächeln bedeutet: Wir lassen uns aufeinander ein. Und auf den Sinn des Weihnachtsfestes, der Geburt Christi. Teilen wir die Liebe und das Mitgefühl mit unseren Nächsten. Teilen und feiern wir, gerade in diesen Tagen, die Gemeinschaft mit unseren Lieben, unserer Familie.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern Frieden und Geborgenheit inmitten der Weihnachtsfreude. Euch allen von ganzem Herzen frohe und friedliche Weihnachten.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Zwischen Hektik und Geduld
Ja, ich gebe es zu: Ich bin immer noch recht ungeduldig. Wenn das eine oder andere sich nicht so schnell entwickelt, wie es mir in den Kram passt, kann ich ungeduldig werden. Wenn Stau auf der Autobahn ist, wenn sechzig E-Mails pro Tag mich an meine Grenzen bringen, wenn die Befundberichte überhandnehmen, kann mir auch schon mal der sprichwörtliche „Geduldsfaden“ reißen.
Wie bei Loriot – im Zeichentrick-Sketch mit Hermann und Berta. Du weißt schon: Hermann, der im Wohnzimmer einfach so im Sessel sitzt und seinen Tagträumen nachgeht. Und auf die Frage von Berta, was er denn mache, antwortet: „Ich sitze hier und mache nichts.“
Diese Klarheit kann Berta überhaupt nicht verkraften. Nach ihrer Lebenshaltung darf Hermann nicht träumen und dösen. Irgendwas wird er ja wohl machen können! – Zwischen der Sesselruhe und der Weißglutattacke vergehen keine dreieinhalb Minuten. Ja, manchmal geht’s sauschnell, bis der Kragen platzt.
Noch schneller fuhr das „HB-Männchen“ aus seiner Haut. Hing direkt unter der Decke. „Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“, sprach beruhigend die Stimme in der Werbung.
Ruhe und Entspannung bleiben für viele Menschen aber Fremdworte. Sie halten es in der Wohnung alleine nicht aus. Oder nur, wenn Radio oder Fernseher tönen. Stille verwechseln manche mit ewiger Grabesruhe.
Was steckt dahinter? Wir glauben oft, dass unser Leben so begrenzt ist und wir immer mit Tempo 200 auf der Überholspur fahren müssten, um unser Pensum zu schaffen. Da können auch die penetranten Vorschläge von Berta, spazieren zu gehen, zu lesen, sich zu beschäftigen, zum absoluten Stressfaktor und Ruhekiller werden.
Aber in vielen von uns schlummert wohl eine tiefsitzende Angst, am Ende unseres Lebens eingestehen zu müssen: Ich habe dieses und jenes nicht erreicht, nicht erledigt. Oder: Das Leben (Gott) hat mir zu wenig geboten. Ich bin nicht gesättigt. Ich habe versäumt, meine Träume zu leben. Und – mir wurden zu viele Hindernisse in den Weg gelegt. Das Leben (Gott) hat mich ständig blockiert. Jetzt will ich endlich was vom Leben haben. Das steht mir zu. Jetzt will ich alles! Und zwar sofort! – Reines Mangeldenken!
Das ist nichts Neues. Das besang schon die Rockgruppe Queen: „I want it all, and I want it now.“
Typisch für eine Gesellschaft, die alles für möglich und machbar hält. Komm, Beeilung, das Warten muss ein Ende haben! Nur sitzen und entspannen? NEIN! „Hermann, jetzt unternimm doch mal was!“
Klar ist: Mit Ungeduld erreichen wir gar nichts. Wir können weder die Welt retten noch den Mond beeinflussen. „Wenn Du es eilig hast, geh langsam“, rät eine japanische Weisheit.
Vielleicht hilft auch die Erkenntnis, die die damals noch jungen Rolling Stones auf Langspielplatte pressten: „You can’t always get what you want.“ Du kannst nicht immer haben, was Du Dir wünschst. Diese Einstellung fördert auch die gute Eigenschaft der Demut.
Wenn wir akzeptieren, dass uns hier auf Erden nur ein begrenztes, endliches Leben zur Verfügung steht, in dem wir nicht alles haben und erreichen können, dürfen wir unsere Ungeduld davonziehen lassen. Und mit Hermann antworten: „Ich möchte hier einfach nur sitzen und mich entspannen!“
Ist das nicht eine wunderbare Aussicht?
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …“
Vielleicht haben Sie aber auch schon mehrere Kerzen angezündet, um die Abende zu erhellen. Wie wertvoll eine Lichtquelle doch sein kann! Würden wir in Finsternis leben … kaum auszudenken. Licht ist die Überwindung des Mangels. Ist Aufblühen und Wachstum. Also: Lassen wir das Licht leuchten.
Ein kleiner Leuchtpunkt ist auch der neue „Lebensfreude-Adventskalender 2021“ aus dem PAL-Verlag in München. Viele von Ihnen kennen den jährlich erscheinenden „Lebensfreude-Kalender“. Er liegt im Lesezimmer meiner Praxis für meine Gäste aus, die gerne darin herumblättern.
Und nun der erste Lebensfreude-Adventskalender. Wie oft sind die 24 Tage der Adventszeit mit viel zu viel Stress und überhohen Erwartungen belastet. Da kommen Zuversicht, Kraft und Lebensfreude einfach zu kurz. Die Adventszeit wird ungewollt zur Krisen- und Konfliktzeit.
Vor einigen Monaten erhielt ich einen Anruf von Carlo Günther, dem Geschäftsführer des PAL-Verlags. Er würde gerne einige Texte aus meinen Büchern „Gesichter der Seele“ im neuen Lebensfreude-Adventskalender abdrucken. Seitdem schreibe ich auch für PAL. Am 4., 6. und 24. Dezember finden Sie drei meiner Geschichten: Vom Loslassen zum Sein-Lassen. / Da geht mir das Herz auf. / Und an Heiligabend: Heute nur leben … (Diese meditativen Gedanken stehen auch im „Nachspiel“ meines zweiten Bandes.)
Der „Lebensfreude-Adventskalender 2021“ ist ein Tisch-Aufstellkalender mit 24 farbigen Blättern. Sie können ihn überall für 14,80 Euro bestellen. Er ist so spannend, dass er für einen Kalenderpreis vorgeschlagen wurde.
Eine Besonderheit: Auf jedem Kalenderblatt befindet sich ein QR-Code, über den Sie zur PAL-Website gelangen. Dort stehen Ihnen die Inhalte des jeweiligen Tages in einem inspirierenden Video zur Verfügung.
Manchmal spricht man ja zu sich selbst. Ich habe mir gerade gesagt, dass ich die Adventszeit mehr als in den vergangenen Jahren genießen möchte. Mit weniger Verpflichtungen und mehr Innigkeit. Füllen wir doch gleich die Wochen bis Weihnachten mit mehr Lebensfreude!
Machen Sie mit?
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
Informationen zu den Büchern und zum Autor auf www.dr-rupp.com/autor
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