I teach and write about books, slow mornings, and the occasional recipe that actually works—start with the essays.
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Teil 2
„All you need is love“, sang die Popband „The Beatles“ im Jahr 1967. Alles, was wir brauchen, ist Liebe! Wenn wir uns die Welt aber anschauen, vor allem die vielen liebesunfähigen Menschen, sind wir offenbar nicht fähig dazu. Und wenn die Politik versagt, führen wir Kriege. Im Namen Gottes oder im Namen der Liebe. So wird vermutet, dass die Beatles mit diesem Lied einen Protestsong gegen den damaligen Krieg in Vietnam geschrieben haben.
Liebe gibt es nicht umsonst. Sie entwickelt sich nicht aus sich selbst heraus. Wir alle sind aufgerufen, an der Liebe und unseren Liebesbeziehungen zu arbeiten.
Dazu schreibt mein Kollege, der Paartherapeut Oskar Holzberg in der Brigitte (Ausgabe Nr. 14 vom 22.06.2022) über Paarbeziehungen: „Wenn wir nicht lernen, uns auseinanderzusetzen, stirbt die Liebe an unbewältigten Konflikten. Wenn wir nicht lernen, Nähe herzustellen, stirbt die Liebe an Gleichgültigkeit. Wenn wir nicht lernen zu vertrauen und vertrauenswürdig zu handeln, stirbt die Liebe an Angst. Wenn wir nicht lernen zu verzeihen und uns zu versöhnen, stirbt die Liebe an unserer Unvollkommenheit. Wenn wir unsere Unterschiedlichkeit nicht anerkennen, stirbt die Liebe an Harmoniesucht. Und wenn wir nicht verstehen, dass das Gefühl von Liebe allein nicht ausreicht, dann stirbt die Liebe an unseren falschen Vorstellungen. Und das wollten die Beatles doch ganz bestimmt nicht, damals, 1967 im psychedelisch-utopischen Sommer der Liebe, als sie sangen: „ … it’s easy.“
In meinem Buch „Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben“ schrieb ich im Kapitel „Das Maß der Liebe“ folgende Gedankengänge nieder:
Eine Brücke wird von zwei Pfeilern getragen. Was würde passieren, wenn diese zwei Pfeiler, die die Brücke stützen, auf einer Seite eng zusammenstehen würden, während auf der anderen Seite kein Pfeiler existierte? Was würde geschehen, wenn alle tragenden Elemente des Hauses auf einer Seite vorhanden wären – und auf der anderen nicht. Was wäre die Folge, wenn alle vier Räder Deines Autos nur auf einer Seite angebracht wären?
Zusammenbruch, Einsturz, Fahruntüchtigkeit.
Eine gute Partnerschaft verhält sich wie zwei Pfeiler einer Brücke. Jeder Partner steht für sich, ist Unikat, ist einzigartig, ist selbstständiges Individuum. Die Partnerschaft kann sich nur Raum geben, Luft lassen, tragfähig sein, wenn beide Pfeiler nicht zu eng beieinander stehen. Beide Menschen sind getrennt – und doch miteinander verbunden, denn beide haben ihre gemeinsame Brücke gebaut.
Eine Partnerschaft, die das richtige Maß an Nähe und Distanz berücksichtigt, ist tragfähig. So steht keiner im Schatten des anderen. So kann jeder sich selbst leben, ohne zu verschmelzen, ohne im anderen aufzugehen, ohne sich aufzugeben.
Kahlil Gibran (1883-1931) wählte dazu in seinem berühmtesten Buch „Der Prophet“ folgende Sätze:
„… lasst Raum zwischen euch.
Lasst die Winde des Himmels
zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht
die Liebe nicht zur Fessel:
lasst sie eher ein wogendes Meer
zwischen den Ufern eurer Seele sein.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
und Eichbaum und Zypresse
wachsen nicht im Schatten des anderen.Den Zuschlag für den Wert der „Liebe“ auf einer Versteigerung zu erhalten (siehe Teil 1), kann nur die Basis sein. Manchmal bleibt sie auch eine (schöne) Illusion. Wenn wir uns aber immer wieder um die Liebe bemühen – die Liebe zu uns selbst und zu den anderen – kann unsere Liebesfähigkeit erhalten bleiben. Denn das, was wir brauchen, ist nicht die romantische Liebe, sondern die erwachsene – eine Liebe mit Ecken und Kanten.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 1
Es ist viele Jahrzehnte her, als Folgendes geschah: Claudia und ich trafen uns einige Male im Jahr mit jungen Erwachsenen aus unserer Pfarre, die Kinder- und Jugendgruppen betreuten. Wir hatten die Aufgabe übernommen, ihnen in fachlicher Hinsicht den Rücken zu stärken, Fragen nach gewaltfreier Kommunikation und Klarheit zu besprechen und den Teamgeist zu fördern. Meistens übernachteten wir für zwei bis drei Tage in Jugendherbergen unserer Umgebung.
Als wir mit den Gruppenleitern einer Nachbarpfarre gemeinsam unterwegs waren, schlugen wir am ersten Abend eine „Werte-Versteigerung“ vor. Richtig mit Versteigerungshammer und dem Ausruf „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!“ Zuschlag.
Die Aufgabe lautete: Ihr seid mit einem Raumschiff zu einem unbewohnten Planeten unterwegs. Nach der Landung bekommt jede Gruppe ein gleich großes Gebiet zur Verfügung gestellt. Dort könnt ihr nun Euer „Grundgesetz“, Eure wichtigsten Werte leben. Die müsst ihr Euch aber erst in einer Versteigerung sichern.
Jeder Gruppe von jeweils vier Jugendlichen standen hundert Versteigerungspunkte zur Verfügung.
Angeboten wurden Werte wie: Entscheidungsfreudigkeit, Gerechtigkeit, Mut, Vertrauen, Harmonie, Geld, Glück, körperliche und mentale Stärke, Gesundheit, Frieden und Liebe.
Jede Gruppe sollte nun im Vorfeld der Versteigerung diskutieren und beschließen, wie viele Versteigerungspunkte sie bei den einzelnen Werten investieren möchte, um den betreffenden Wert zu „kaufen“. Ziel war ein gemeinsames gutes Leben auf diesem neu besiedelten Planeten.
Als es zur Versteigerung kam, ging der Wert an die Gruppe, die am meisten Punkte geboten hatte. So erhielt die eine Gruppe den Wert „Gerechtigkeit“, die andere den Wert „Vertrauen“ für den Start in dieser fernen Welt. Alle boten mit. Nur eine einzige Gruppe hielt sich die ganze Zeit zurück. Sie schauten der Aktion lächelnd und schweigend zu.
Gegen Ende der Versteigerung wurde die „Liebe“ ausgerufen. Was soll ich sagen?! – Bevor andere Gruppen mitsteigern konnten, rief der Sprecher dieser Vierergruppe laut: „Hundert Punkte!“. Sie setzten ausschließlich auf die Liebe. Und begründeten: „Wer die Liebe hat, hat alles. Mehr brauchst du nicht. Liebe beinhaltet Gerechtigkeit, Vertrauen, Glück und Frieden. Auf der Liebe können wir ein gutes, neues und erfülltes Leben aufbauen.“
Die anderen Jugendlichen erschraken im Moment des Zuschlags. „Wir hätten auch gerne noch etwas von der Liebe abbekommen“, sagten sie enttäuscht.
Den ganzen Abend diskutierten sie über die wichtigsten Werte im Leben. Beim Frühstück am nächsten Morgen ging es noch weiter …
Die Idee geht zurück auf eine Übung, die Klaus W. Vopel von ISKO-PRESS, Hamburg, in einem seiner Interaktions-Bücher für Jugendliche beschrieben hat.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Manchmal hat der Winter alle Hände voll zu tun. Manchmal tüncht er die ganze Gegend aber nur grau in grau. Dann ist es eine Jahreszeit, die der Mensch zu seinem Glück nicht unbedingt braucht.
Gut, im November begannen die Weihnachtsmärkte. Im Dezember hielten uns Kerzen und der Duft von Zimt und Spekulatius über Wasser. Und vielleicht die eine oder andere Überraschung im bunten Geschenkkarton.
Aber der Januar? „Die Zeit zieht sich …“, so fühlen es viele Menschen. Sie dehnt sich scheinbar endlos aus, bis es wieder grünt und blüht.
Also … was machen wir bis dahin? Mein Vorschlag: Wir beschäftigen uns heute mit dem Wort „Aufbruch“. Wir kennen das von Straßenbauarbeiten. Die Stadtwerke haben den Asphalt auf dem Bürgersteig aufbrechen lassen, um neue Gasleitungen zu verlegen. Und am Ortsteingang ist die gefährliche Kreuzung aufgebrochen, um hier ein Rondell zu bauen. Das bremst die Geschwindigkeit schon mal ab.
Was gibt es noch an „Aufbrüchen“? Ja klar, wir können körperlich aufbrechen, uns also auf den Weg machen. Unsere Seele kann aufbrechen, um bisher verpanzerte Erfahrungen freizuspülen. Unser Geist kann aufbrechen, um uns aus mentalen Verkrustungen herauszuführen und uns neue Blickwinkel zu schenken.
„Aufbrechen“ bedeutet ja immer auch: Brechen mit dem, was nicht mehr in unser Leben passt. Was uns ängstigt. Was uns unfrei macht. Auch depressiv werden lässt.
Ich erinnere mich gerade an eine schwierige Phase in meinem Leben. Gut, schwierige Phasen hatte ich satt und genug. Aber diese begann früh. Schon mit 14. Da hörte ich nämlich auf zu wachsen. Alle neben mir schossen in die Höhe. Doch als ich dachte: ‚Jetzt geht es los!‘, passierte … gar nichts mehr. Schluss, aus, Ende. Meine DNA war auf Kürze programmiert.
Damit nicht genug. Mir fielen auch die vorderen Kopfhaare aus. Ein unerwünschter Auf-Bruch zur Platte. Gerade in einer Zeit, als ich anfing, mich für Mädchen zu interessieren. Mit diesem Mischmasch konnte ich ganz schlecht umgehen. Was ich auch versuchte – das ständige Überspielen durch Lautstärke und auswendig gelernte Reden von Heinz Erhardt –, es half meinem inneren Seelenfrieden nicht wirklich. Mein Selbstwertgefühl rutschte auf der nach unten offenen Selbstsabotage-Skala geradewegs in den Vorhof der Katastrophenhölle. Am Tiefpunkt angelangt, wünschte ich mir tatsächlich, nochmals neu geboren zu werden. Dann aber alles anders zu machen. – Welch hoffnungsloser Gedanke!
Kurz und gut (für das innere Lernprogramm): Nachdem eine halbjährige Behandlung mit ätzenden Tinkturen in einem Düsseldorfer Haarinstitut überhaupt nichts verbesserte, empfahl mir mein damaliger Friseur zur Behebung meines Defizits ein neu entwickeltes Toupet. Aus echten Haaren geknüpft und lange haltbar. Das müsse man ja nur aufs restliche Haar kleben. Keiner würde etwas merken.
Ich trug es nicht lange. Und dennoch möchte ich an dieser Stelle eine psychologische Erkenntnis einfügen:
Bei fast allen Handlungen, die junge Menschen unternehmen, steht die eigene Identitätsfindung im Mittelpunkt. Auch Filme über Jugendliche drehen sich um pubertäre Krisen. Um die Fragen: „Wer bin ich?“ – „Wer möchte ich sein?“ und: „Wohin geht meine Lebensreise?“
Ausprobieren ist das A und O. Also probierte ich die Empfehlung aus, mir durch ein Toupet sichtbar mehr Haare zu verschaffen. Oder andersherum: Mehr Selbstbewusstsein zu bekommen.
Das änderte sich im Sommer. Durch die intensiven Sonnenstrahlen blich das Haarteil aus. Auf einmal hatte ich zwei Farben auf dem Kopf: oben strohblondes Ersatzteil … und darunter hellbraunes Haupthaar. Das war mir dann doch zu affig.
Mein Selbstfindungsprozess nahm seinen Lauf, als ich den „falschen Fiffi“ in die Tonne warf, meine Resthaare schulterlang wachsen ließ und den Wind wieder so wunderbar in meinen Haaren spürte. Da stellte ich auch erfreut fest, dass sich niemand an irgendetwas störte. Ich war halt so. Prima.
Mit sich selbst zu experimentieren ist kein Vorrecht der Jugend. Aber die Zeit zwischen 15 und 25 prägt uns wie keine andere. Alles ist neu, wenn wir uns selbst entdecken.
Entdecken wir uns heute, am Beginn eines Jahres, auch wieder neu. Wagen wir den Aufbruch. Und lassen wir uns durch unsere Angst nicht abhalten.
Osho sagte zu seinen Lebzeiten: „Das Neue macht immer Angst, aber das Neue ist das Leben, und nur durch das Neue erreichst Du neue Quellen des Lebens, des Glücks.“
Es gibt nur einen Weg: Du musst auf Dich selbst zugehen. Denn wo Deine größte Angst liegt, liegt Deine größte Sehnsucht.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Weihnachten 2022
„Komm wir ziehen in den Frieden. Wir sind mehr als du glaubst. Wir sind schlafende Riesen, aber jetzt stehen wir auf. Lass sie ruhig sagen, dass wir Träumer sind. Am Ende werden wir gewinnen. Wir lassen diese Welt nicht untergehen. Komm wir ziehen in den Frieden.“
So klingt es bei Udo Lindenberg. Früher schon hieß es: „Schwerter zu Pflugscharen.“ Das mag aus heutiger Sicht zu optimistisch – und pazifistisch betrachtet – auch zu naiv erscheinen. Aber wenn wir dem Frieden keine Chance geben, werden „Höllenfürsten“ wie Putin keine Ruhe geben.
Er benutzt einen altbekannten Trick: Putin richtet den Zeigefinger auf Andere und sagt: Unsere Spezialoperation bekämpft die Nazis in der Ukraine. Wenn er aber seinen Zeigefinger ausstreckt, zeigen gleichzeitig drei seiner Finger auf ihn selbst zurück. Wer also ist hier der Tyrann?
Komm wir ziehen in den Frieden … Gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Bleiben wir ehrlich und authentisch, aber auch zuversichtlich und dankbar. Schon Meister Eckhart, christlicher Mystiker des Mittelalters, wusste: „Wenn das einzige Gebet, das Du in Deinem Leben sprichst, ein ‚Danke‘ wäre, würde das ausreichen.“
Vielleicht kommt Weihnachten gerade jetzt zur rechten Zeit. Wenn die Ängste der Menschen größer werden, wenn die Zukunft nicht mehr fassbar erscheint, erst recht nicht mehr kontrollierbar, wenn die Sorge zunimmt, ein paar Prozent an Wohlstand zu verlieren, wird deutlich: Wir sollten dankbar sein für das, was wir hatten (und haben). Wenn wir uns nämlich auf das konzentrieren, was wir nicht haben, was uns fehlt, werden wir nie genug haben. Dann leben wir nicht in der Fülle, sondern im Mangeldenken. Gerade in den Tagen um Weihnachten herum sollten wir das Leben als ein Geschenk betrachten. Und es mit großer Wertschätzung annehmen.
Und wenn wir uns nicht in der Fülle sehen? Dann ist es immer noch besser, die Haltung des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) zu würdigen, der in einer seiner tiefen Depressionsphasen sprach: „Das Leben ist kostbar. Sogar gerade jetzt!“
Eine andere Feststellung, die Hoffnung schenkt: Es gibt viele Menschen, die Leid und Schmerz erfahren – und dennoch über sich hinaus wachsen. Fernand Braun, Kontemplationslehrer, schreibt dazu: „Schwierige Situationen und Herausforderungen wecken ungeheure, kreative Kräfte in ihnen. Viele Beispiele zeigen uns, wie Menschen trotz Gefahren und Einschüchterung auf die Straßen gehen [wie jetzt im Iran; Anmerkung des Verfassers], sich gegen Ungerechtigkeit und Bedrohung auflehnen, oder gegen Tatenlosigkeit und Bequemlichkeit protestieren.“
Am Schmerz und am Leid können wir wachsen. Auch am Nicht-verstanden-werden. Dazu ein letztes Zitat.
In seinem Text „Zeit, Danke zu sagen“, schreibt der brasilianische Schriftsteller Paolo Coelho:
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben; sie haben meine Fantasie beflügelt. Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten; sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt. Ich danke allen, die mich belogen haben; sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt. Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben; sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen. Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben; sie haben meinen Mut geweckt. Ich danke allen, die mich verlassen haben; sie haben mir Raum gegeben für Neues. Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben; sie haben mich wachsam werden lassen. Ich danke allen, die mich verletzt haben; sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen. Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben; sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten. Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin; sie geben mir die Kraft zum Leben!
Komm wir ziehen in den Frieden. Das setzt aktives Handeln voraus. Wir sind viele, die aufstehen und für die Welt unserer Kinder und Enkelkinder eintreten. Mit friedlichen, aber starken Mitteln.
Weihnachten kann ein kraft- und liebevolles Fest sein. Liebe ist der Gegenpol der Angst. Liebe kann Angst und Panik verhindern. Senden wir unsere Liebe in die Welt. Mit allen Fasern unseres Herzens. Gerade am Fest der Liebe. Denn im Weihnachtsfrieden kann uns bewusst werden: Das Leben ist keine Leistungsschau. Es ist ein Geschenk.
Ich wünsche Dir, dass Du den Frieden vor allem in Deiner eigenen inneren Tiefe finden wirst.
Friedvolle Weihnachten wünscht Dir
in herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Vor kurzem las ich in einem Senioren-Ratgeber die Überschrift: „Ich habe gedacht, man schafft mehr im Leben.“ – Wer das gedacht hat? Es war Ulla Meinecke, Liedermacherin aus Berlin.
Ja, seltsam. Ich blätterte in einem Senioren-Ratgeber. Das hätte mir vor zwanzig Jahren mal jemand prophezeien sollen … Gut, die Frage steht im Raum: Mehr im Leben schaffen – klar, wer sehnt sich nicht nach einem erfüllten Leben?! Ich frage mich nur, ob wir dafür „mehr schaffen“ müssen. Ist das Leben eine pure Leistungsschau? Ein ständiges Vergleichen? Ein ewiger Wettbewerb? Ein ständiges „Schneller, Höher, Weiter“? Ein olympisches Gerangel?
„Ich habe gedacht, man schafft mehr im Leben.“
Als ich 55 Jahre alt war (aus heutiger Sicht noch recht jung) und noch keine Senioren-Ratgeber durchblätterte ☺, kam ich in einem ausgesprochen intensiven Workshop an meine Grenzen. Wir mussten in unserer Imagination durch unseren eigenen Tod gehen. Kein leichtes Unterfangen. Berührend und belastend zugleich.
Ich weiß noch sehr genau, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Und auch nicht wollte. Sie spülten jedoch eine ganz wichtige Erkenntnis in mein Leben. Fast wie eine Offenbarung. Wortwörtlich und tief aus dem Herzen traf mich der Impuls: „Es reicht. Du hast genug geleistet in deinem Leben. Du musst nichts mehr leisten. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Ist ein Geschenk. Sei dankbar dafür.“
Das ist nun zwanzig Jahre her. Nicht jeder Tag war eine „Zugabe“. Natürlich gibt es Durststrecken. Selbstverständlich überwunden geglaubte Gewohnheiten. Alte „Datenautobahnen“ im Hirn. Aber eins ist doch klar und deutlich geblieben. Das Leben ist keine Leistungsschau. Es ist ein Geschenk. Und das heißt für alle diejenigen von Euch, die an ein Leben nach dem irdischen Tod glauben: Gott (wie immer wir diese grenzenlose Energie verstehen) wird uns nicht fragen: „Was hast du in deinem Leben geleistet? Welche Taten hast du vollbracht? Welche Anerkennung geerntet?“ Sondern: „Wie sehr und wie intensiv hast du geliebt?“
„Ich habe gedacht, man schafft mehr im Leben.“ Das mag auf Ereignisse, auf berufliche Erfolge, auf Höchstleistungen zutreffen. Wer aber die Liebe im Herzen trägt und sie achtsam in die Welt sendet, schafft mehr als gedacht.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 4
Aller guten Dinge sind drei. Also wollte ich dieses Thema nach drei Geschichten zur Weisheit beenden. Aber dann fiel mir noch eine Erzählung in die Hände, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Sie beschreibt auf sehr einfache Weise, wie jeder von uns die Weisheit finden kann.
Die Geschichte hat den Titel:
Das Versteck der Weisheit
Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.
Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie so lange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.
Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.
Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.
Dann äußerte der weiseste alle Götter seinen Vorschlag: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.“
Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert, und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.
Der Weg nach innen, zu den Kraftquellen des eigenen Herzens, ist der Königsweg. Es gibt immer noch sehr viele Menschen, die lieber an ihrer eigenen Oberfläche verharren. Wer sich aber traut, tiefer zu schürfen und die göttliche Weisheit in sich selbst zu finden, wird zum wahren Meister seines Lebens.
Albert Einstein lässt uns dazu wissen: „Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.“
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 3
Hast Du Dir die „10 Lektionen“ im zweiten Teil angeschaut? Und Dich eingefühlt? – Sie sind nicht in Stein gemeißelt. Du kannst einige für Dich streichen oder sie ergänzen. Es sind nur meine Lektionen. Deine können ganz anders aussehen.
Weise Menschen werden oft um Rat gefragt. Natürlich können auch sie nicht alle Absichten des Lebens erkennen. Wer kann schon die Zukunft enträtseln?
Aber nach Sokrates lässt sich wahre Weisheit in der Akzeptanz des Nichtwissens finden („Ich weiß, dass ich nichts weiß“). Und im Einverständnis mit der Unberechenbarkeit kommender Zeiten.
Auch ich lerne gerne von den „Lektionen großer Meister“. Milton H. Erickson hat uns ganz starke „Lektionen“ in der psychologischen Hypnotherapie hinterlassen. Der eben erwähnte griechische Philosoph Sokrates seine nach ihm benannten sokratischen Dialoge. Manche haben uns aber auch viele Fragezeichen auf den Weg geschickt. Und auch die können lehrreich sein.
Mit dem „letzten Vortrag“ (Last Lecture) hat es eine ähnliche Bewandtnis. Jede Professorin, jeder Professor an einer Universität in den USA (manchmal auch in Deutschland) erhält zum Abschluss der wissenschaftlichen Laufbahn die Gelegenheit zur letzten „Lektion“. Das kann so etwas sein wie ihr oder sein Vermächtnis.
Berühmt geworden ist die „Last Lecture“ von Randy Pausch. Er war Professor für Information an einer Universität in Pittsburgh (USA). Seine letzte Vorlesung hielt er am 18.09.2007. Da er schwer krebskrank war, erwarteten seine mehr als vierhundert Studenten, dass er sein bevorstehendes Sterben zum Thema machen würde. Stattdessen sprach er über „Die Lehren meines Lebens“. Und darüber, wie man seine Kindheitsträume ins Leben bringt.
Bei all dem blieb er so natürlich und heiter, dass er die Herzen seiner Studentinnen und Studenten unmittelbar berührte. Weit mehr als zehn Millionen Menschen schauten sich danach seinen Vortrag im Internet an. Viele haben sich bei ihm bedankt. Für seinen Mut, an dem er alle teilhaben ließ. Und für seinen unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.
Am 27.07.2008 starb Randy Pausch.
Warum ich das hier schreibe?
Nicht, weil ich heute schon 74 Jahre alt bin.
Auch nicht, weil ich mich nicht mehr fit und gesund fühle.
Aber kein Mensch kann ja vorausschauen, wie viel Zeit uns auf diesem Lernplaneten noch bleibt.
Doch sollte ich irgendwann einen „letzten Vortrag“ halten, dann könnten die „10 Lektionen auf dem Weg in die Weisheit“ mein Thema sein.
Aber der Humor und die Lebensfreude kämen auch nicht zu kurz …
Die stünden sogar über allem …
Wird fortgesetzt
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 2
Es gibt keine Rezepte auf dem Weg in die Weisheit. Aber es gibt Lektionen, die uns Weisheit lehren können.
Zehn dieser Lektionen habe ich gesammelt und für Dich aufgeschrieben. Sie können Dir helfen, Dich auf den Weg zu machen.
Du hast, vielleicht ohne es zu merken, vor längerer Zeit angefangen, Dich nach dem Sinn dieses Lebens zu fragen. Irgendetwas hat Dich darauf aufmerksam gemacht. Eine innere Stimme. Eine Last auf Deiner Brust. Ein Ziehen und Drängen irgendwo. Und Du hast die Weisheiten Deines Körpers abgewehrt oder in Dein Dasein eingeladen. So gehen oder stolpern wir durch unser Leben.
„Bekenntnisse eines Stolperers“ … Davon erzählt die Kunstfigur Viktor (alias Rüdiger Fabry) in seiner Düsseldorfer Theaterkantine. Vieles ging schief in seinem Leben, was er selbst ironisch und heiter vor seinen Gästen ausbreitet. Wer sich selbst auf den Arm nehmen kann, verliert seine Erdenschwere und Depression.
Alle seine Episoden gipfeln in seinem Schlusskommentar: Wer weiß, wo ich heute stünde, und was ich in meinem Leben versäumt hätte, wäre ich nicht so häufig gestolpert.
Wir alle werden stolpern. Auch auf dem Weg in die Weisheit. Und stehen wieder auf.
Ich bin mir ziemlich sicher: Genau wie Viktor in seiner Theaterkantine … und wie ich in meinem schon recht langen Leben … wirst auch Du stolpern. Aber fang einfach an, die zehn Lektionen zu beherzigen. Irgendwann bist Du am Ziel.
Meine 10 Lektionen auf dem Weg in die Weisheit
- Lerne die einfachen Dinge des Lebens wertzuschätzen.
- Verbinde Dich mit dem Augenblick, mit dem Hier und dem Jetzt.
- Lebe Deine eigene Art und Deinen eigenen Sinn. Tag für Tag. Sei und bleibe Du selbst.
- Arbeite daran, geduldig und gelassen zu sein. Du kannst sowieso nichts kontrollieren. Das Leben passiert.
- Schwinge Dich ein in den Rhythmus des Lebens, in seine Höhen und in seine Tiefen.
- Betrachte das, was geschieht, aus einer ruhigen emotionalen Distanz. Sei wie der Weise, der auf dem Felsen sitzt und schaut.
- Fühle mit Deinem Herzen: Nicht ist getrennt. Alles ist eins. Wir bleiben mit allen und allem verbunden.
- Genieße den Tag – und die Freude, die in Dir wohnt.
- Nimm dankbar und demütig an, was das Leben Dir bringt. Umwege und Widerstände sind das Salz des Lebens.
- Du bist und bleibst ein Lernender.
Wird fortgesetzt
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Teil 1
Im gut besuchten Fachseminar eines kanadischen Arztes und Schamanen lautete eine Übung: „Stell Dir vor, Du kommst in das letzte Drittel Deines Lebens. Es bleibt Dir nicht mehr unendlich viel Zeit. – Wovor hast Du die größte Angst?“
Die Zettel mit den Antworten sollten dann gefaltet und im Kreis herumgereicht werden. Irgendwann rief der Schamane „Stopp!“ Und wir begannen, die für uns fremde Antwort vorzulesen.
Welche Ängste zum Vorschein kamen? Weit über 90 Prozent beschrieben die Angst vor Krankheit, Siechtum und Tod. Oder: Ein höheres Alter durch Unfall oder Krieg erst gar nicht zu erreichen.
Eine Antwort aber ließ aufhorchen: „Wenn schon Angst … dann habe ich Angst, an der Weisheit vorbei zu rutschen. Also zu sterben, ohne weise geworden zu sein.“
Selbst ein bekannter Fernseharzt in unserer Runde äußerte sich anerkennend. Das sei wohl eine gute und gescheite Aussage. Denn um die Weisheit können wir uns selbst und ständig bemühen. Natürlich um die Gesundheit auch. Aber da läge ja nicht alles in unserer Hand.
Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Schritte uns auf den Weg der Weisheit führen können. Rezepte gibt es dafür nicht. Aber vielleicht ein Drei-Stufen-Programm, das so aussehen könnte:
- Ich übe mich in Dankbarkeit.
- Ich übe mich in Demut.
- Ich übe mich in Weisheit.
In dieser Reihenfolge. Ich kann keine Stufe überspringen: Dankbarkeit ist Voraussetzung für die Demut. Und ohne Demut werde ich nicht weise werden können. Denn Weisheit findet im Herzen statt.
Zur Demut fällt mir Folgendes ein: Richtig verstanden bedeutet sie nicht, dass ich mich in diesem Leben unterordne, sondern, dass ich mich sinnvoll einordne in dieses Leben. Demut heißt, nicht nur die Ausstrahlung der schönsten Rose zu bewundern, sondern mit gleicher Freude auch auf die kleinen, unscheinbaren Gänseblümchen zu schauen. Demut meint also das lächelnde „Ja“ zur Wertschätzung aller. Jeder Existenz auf dieser Erde.
So schwer es auch zu akzeptieren sein mag … Es gehört die Erkenntnis dazu: Nichts ist ohne Sinn. Auch wenn wir ihn oft erst im Rückspiegel unseres Lebens verstehen. Doch das für denkbar zu halten, schafft Raum für die Demut.
Dann kann die Weisheit schon mal mit der Überzeugung um die Ecke winken:
„Es ist nicht das Spektakuläre, was den Menschen ausmacht.
Es ist nicht das Fantastische, was unser Leben ausmacht.
Es sind die tausend kleinen Sonnen, die uns tagtäglich begegnen.
Uns tagtäglich scheinen, erscheinen.
Denn Leben ist Aufmerksamkeit.“ (aus einer Meditation)
Am Ende wird klar:
Die Weisheit des Herzens ist der Schlüssel zum Glück.
Wird fortgesetzt
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Die „Gesichter der Seele“
Eine Frage: Wie schnell vergeht ein Jahr? – Für ein Kind wahrscheinlich viel langsamer als für uns Erwachsene. Ein Kind in seiner Entwicklung erlebt ganz viel Neues an jedem Tag. Jeder Tag hält Überraschungen bereit: In der Kita gibt es so viel zu spielen, in der Schule so viel neuen Lernstoff, in der Pubertät reichlich neue Lebenserfahrungen … Je mehr Neues wir an jedem Tag erfahren, desto langsamer (und intensiver) vergeht die Zeit.
Das kennen alle, die an einen neuen, unbekannten Urlaubsort fahren: In den ersten Tagen orientieren wir uns. Alles ist neu. Nichts ist Routine. Wir machen neue, manchmal auch faszinierende Erfahrungen. Die Stunden dehnen sich. – Haben wir uns erst einmal eingelebt, fließen die Tage schneller dahin.
Natürlich nicht wirklich, nicht als reale Zeit. Aber wir „fühlen“ sie eben anders.
In einer Rundfunksendung im WDR wurde über eine Untersuchung berichtet. 80jährige Menschen sollten festlegen, wo sie „gefühlt“ die Mitte ihres Lebens sehen. Also die Mitte zwischen Null und achtzig Jahren.
Genau bei 40? – Kaum jemand kam auf diese Idee.
Ihr überwältigender Eindruck war: Bei 18 Jahren. Die Erfahrungen zwischen Geburt und der heutigen Volljährigkeit wurden als zeitlich ebenso lang erlebt wie die Jahre zwischen 18 und 80!
Denn in den ersten 18 Jahren gab es tagtäglich neue und intensive Erlebnisse, ständiges Neuland, Aufbrüche in ein immer neues Lernen – und manche „Lebenswunder“, die ein Kind staunend erfährt.
Heute gibt es die ersten drei Bände meiner Reihe „Gesichter der Seele – Geschichten, die ein Therapeut erzählt“ bereits über ein Jahr.
Als die Trilogie im vergangenen September vollendet war, schrieb die Rheinische Post: „Es ist ein bisschen so, als wenn man Drillinge bekommt“, sagt Psychotherapeut Georg Rupp über seine Trilogie „Gesichter der Seele“. Seine „Babys“ sind während der Corona-Pandemie entstanden und haben eins gemeinsam: ein freundliches Gesicht. Mal sieht es zufrieden aus, mal schelmisch oder heiter. Auch die Farben der Bücher lassen auf einen erbaulichen Inhalt schließen, sind mal himmelblau, frühlingsgrün und diesmal sonnenuntergangsorange. Enthalten ist eine gute Portion Lebensfreude, Alltägliches, das zum Nachdenken, aber oft auch zum Schmunzeln anregt, eine Grundstimmung, die das Leben mit seinen Irrungen und Wirrungen bejaht.
Vielleicht schreibe ich doch noch einen vierten Band. Das hat ja auch etwas Anregendes. Die Freude dabei dehnt die Zeit.
Übrigens empfiehlt der Dalai Lama, um der Routine und Langeweile entgegenzuwirken: „Jeder Mensch sollte einmal im Jahr an einen Ort fahren, den er noch nicht kennt.“
Dieser Ort kann im Außen liegen, aber auch im Inneren des Menschen. Auch hier können neue Erfahrungen (Meditation, Yoga, Sinnsuche) die Zeit verlängern. Zwar nur in der eigenen Wahrnehmung – aber auch die kann unser Lächeln und unsere Lebensfreude fördern.
Die neuen Bücher 2022: Dr. Georg Rupp, „Gesichter der Seele – Geschichten, die ein Therapeut erzählt“, Bände 1 bis 3
Verlag: tredition GmbH, Hamburg. Weitere Informationen: www.dr-rupp.com
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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