I teach and write about books, slow mornings, and the occasional recipe that actually works—start with the essays.
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Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben (Auszug aus den Texten der CDs).
Geh an die Dinge des Lebens heran
mit der Unschuld des Kindes, mit der Freude des Siegers
und dem Lächeln des Weisen.Mut und Dankbarkeit sind wunderbare Schlüssel
auf dem Weg des Menschen zu seiner wahren Bestimmung.Mut setzt die Bereitschaft voraus,
das Leben mit all seinen Sinnen wahrzunehmen.
Mut weckt den Glauben an den eigenen erfolgreichen Lebensweg.Mut lässt uns aufrecht durchs Leben gehen.
Spüre in Dir den Mut zum Aufbruch,
die Entscheidung, Deinen Weg zu gehen.Spüre alle Gefühle, die dieses berührende Brennen in Deinem Herzen,
in Deiner Seele vertiefen und festigen.Spüre den Mut zum Leben.
Die Offenbarung Deiner eigenen Stärke,
Deiner Zuversicht, Deines festen Glaubens
an Dich und Deine Möglichkeiten.Mut kennt auch Zweifel.
Mut kennt auch Verzagtheit.
Mut kennt auch die Fragen:„Soll ich wirklich?“ …
„Was gebe ich auf?“ …
„Was riskiere ich?“ …„Reicht mein Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten wirklich aus?“ …
„Überschätze ich mich nicht?“ …„Gefährde ich mich nicht selbst?
Mehr noch die anderen?
Die Menschen, die ich liebe, die mir soviel bedeuten?“ …„Sollte ich nicht besser lernen,
mit dem zufrieden zu sein,
was ich habe, wer ich bin?“ …„Wer steht dafür gerade, wenn es nicht klappt?“ …
„Ich kann doch nicht alles verantworten!“ …„Ich weiß doch gar nicht, ob meine Kräfte nicht nachlassen –
schon kurz nach dem Start.“ …„Ich kann doch keine Rechnung aufmachen mit mehreren Unbekannten.“ …
„Ich habe zu viele scheitern gesehen.“ …„Warum soll ich was verändern?“ …
„Warum soll ich was riskieren?“ …
„Warum soll ich … überhaupt?“„So ist es doch bequemer!“
„So ist es doch vertrauter!“
„So ist es doch viel sicherer!“„Aber – so ist es doch auch viel langweiliger!“
„So ist es doch auch viel ärmer!“
„Ja, so ist es doch kein Leben!“Der Kosmos hat Dir das Feuer gegeben!
Die Kraft und die Wildheit.
Den Rhythmus.
Das Atmen.
Das Lachen.
Das Springen.
Zum Tanzen und Trommeln …
Um Dich selbst zu erobern …
Die Welt zu verrücken …
Dein Feuer zu spür‘n!
Mut ist der Aufbruch zur Mitte Deines Herzens.
Mut heißt:
Ich höre auf meine innere Stimme.
Ich gestalte mein Leben.
Ich entfalte meine Talente.
Ich setze mich ein mit aller Liebe und Kraft.
Ich habe Vertrauen in die Weisheit des Lebens.
Ich glaube an mich und meinen Wert als Person.
Ich akzeptiere das Alte – und bin offen für Neues.
Mut macht mich frei.
Ich bin überzeugt.
Mut macht mich frei …
© Dr. Georg Rupp – Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben
Alle Gedanken, Satz für Satz, Wort für Wort, sind mir in Meditationen eingegeben worden. Ich gebe sie so weiter, wie sie mir zuteil geworden sind.
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Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben (Auszug aus den Texten der CDs).
Vertrauen setzt Klarheit und Liebe voraus
und fördert den Mut.
Vertrauen heißt: trauen.Vertrauen ist Demut.
Vertrauen ist Zuversicht.
Vertrauen ist Weisheit.Ohne Vertrauen ist Liebe nicht spürbar.
Ohne Vertrauen ist Wahrheit nicht spürbar.
Ohne Vertrauen ist Gott nicht spürbar.Das Vertrauen in die Ordnung löst Blockierung und Angst.
Das Vertrauen ins Universum macht offen und frei.
Das Vertrauen in sich selber ist der Anfang des Glücks.Traue Dir über den Weg.
Traue Dir – mehr denn je.
Traue Dich, neue Wege zu gehen.Traue Dich – und Du findest Klarheit.
Traue Dich – und Du findest Liebe.
Traue Dich – und Du findest Mut.
Traue Dich – und Du findest Vertrauen.Dein Geist ist frei und voller Vertrauen.
Dein Körper ist frei und voller Vertrauen.
Deine Seele ist frei und voller Vertrauen.Vertrauen überschwemmt wie eine Flut Dein Leben.
Vertrauen umschließt wie eine Membran Dein Leben.
Vertrauen atmet Dich und Dein Leben.Übe Dein Vertrauen ins Leben –
und Du bleibst in der Schwingung und in Harmonie.Du spürst es, indem Du standfest bist.
Du spürst es, indem Du zuversichtlich bist.
Du spürst es, indem Du mutig bist.
Du spürst es, indem Du dankbar bist.
Du spürst es, indem Du klar und entschieden bist.Lass Deine Energien des Vertrauens frei fließen.
Verströme Vertrauen.
Verströme Liebe.
Sei weise, dankbar und klar.Vertrauen schafft wieder Vertrauen.
Liebe schafft wieder Liebe.
Klarheit schafft wieder Klarheit.
Und Mut schafft wieder Mut.Vertraue Dir!
Vertrauen ist die Urkraft Deines Lebens.
© Dr. Georg Rupp – Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben
Alle Gedanken, Satz für Satz, Wort für Wort, sind mir in Meditationen eingegeben worden. Ich gebe sie so weiter, wie sie mir zuteil geworden sind.
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Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben (Auszug aus den Texten der CDs).
Schaffe in allem, was Du tust,
die Verbindung von Herz zu Herz.
Die Mystiker sagen: Alles ist eins.Die Liebe ist die Basis.
Die Liebe ist der Urgrund.
Die Liebe ist der Halt.Ohne Liebe keine Erde.
Ohne Liebe kein Himmel.
Ohne Liebe kein erfülltes Sein.Darum festige die Basis Deiner Liebe in Dir.
Deiner Liebe zu Dir.
Deiner Liebe zum Du.
Deiner Liebe zum Wir.
Deiner Liebe zur Natur.
Deiner Liebe zum Kosmos.Lass Liebe strömen …
Und jetzt sammle Deine ganze Liebe in der rechten oder linken Hand.
Und während Du sie schließt, ganz sanft …
lass alle Liebe, die Du empfindest – und die Du empfängst und empfangen wirst …
in Deine Hand strömen.Spüre Deine ganze Liebe wie ein rotes Herz in Deiner Hand.
Spüre das Glück, das Du in Dir trägst.
Das Du jetzt in Deinen Händen hältst.
Alles Glück dieser Welt …Und jetzt: Öffne Deine Hand … und: Lass los!
Spüre, wie die Liebe von Deiner Hand in Dein Gesicht strömt …
und in jeden Körperteil.Spüre die Liebe in Deinem Lächeln, auf Deinen Lippen.
Spüre die Liebe in Deinen Augen.
Spüre die Liebe mitten auf Deiner Stirn.Spüre, wie Deine Liebe von Deiner Hand durch Dein Gesicht,
durch Lippen, Augen und Stirn nach oben strömt.
Spüre die Liebe mitten auf Deinem Scheitel.Und lass jetzt Deine Liebe offen und frei nach oben ausströmen …
Spüre, wie sie sich vereint mit der kosmischen Energie, mit der Liebe
des Universums und der göttlichen Liebe.Liebe ist Geborgenheit.
Und Du empfängst die Lebe des Universums –
und bündelst sie jetzt in Deiner Hand.
Ein kraftvoller Strom von Liebe und Glück.
Genieße Dich in diesen Momenten Deines Lebens.
Genieße Deine Gefühle.
Genieße Deine Kraft.
Genieße Dein Lächeln, Deine Güte und Deine Weisheit.Genieße die Menschen um Dich herum.
Genieße ihr Lächeln, ihre Güte und ihre Weisheit.Und schau Dich jetzt um.
Und schau sie an.
Spüre ihre Gefühle.
Spüre ihre Güte und ihre Weisheit.Spüre die Schwingung in Dir und zwischen Euch.
Spüre die Schwingung im Raum.
Fühle Deine Verbundenheit mit allen und allem, was ist.Spüre in Dir eine stille,
tiefe innere Stimme, die sagt:
„Danke. Danke für alle Liebe, die in mir lebendig ist!“Liebe ist die schönste Energie, die Du Dir und anderen schenken kannst.
Warum verschenkst Du sie so selten?Wenn Du jetzt willst:
Mach Dir und anderen ein Geschenk.Sei verschwenderisch …
Und jetzt komm zu Dir zurück.
Und konzentriere Dich auf Dein Herz.
Und spüre diese tiefe Liebe, die Deinen ganzen Körper durchströmt.Jetzt bist Du im Einklang mit Dir und dem Leben.
Jetzt weißt Du: Ich habe mir einen Ort geschaffen, der mir dieses Gefühl
jederzeit wieder zurückbringen kann.Und Du kannst immer mehr Liebe verströmen,
denn es gibt keinen Mangel.Liebe ist die stärkste Kraft im Universum.
Liebe ist die stärkste Kraft in Dir.Ich … liebe.
© Dr. Georg Rupp – Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben
Alle Gedanken, Satz für Satz, Wort für Wort, sind mir in Meditationen eingegeben worden. Ich gebe sie so weiter, wie sie mir zuteil geworden sind.
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Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben (Auszug aus den Texten der CDs).
Am Anfang stand eine Entscheidung.
Die Entscheidung, dieses Universum zu kreieren.
Wie und woran sich der göttliche Funke entzündet hat –
es war die Absicht des Universums, zu „sein“.Der Urknall, wie auch immer er sich entfaltet hat,
war die Entscheidung, zu „sein“.Aus der Idee der Kosmos,
aus dem Impuls das Ein und Alles,
aus dem Nichts das Ganze.Aus dem Chaos die Ordnung,
aus dem Vakuum das Leben,
aus dem Anstoß Entfaltung.Ohne Klarheit Verwirrung,
ohne Klarheit das Dunkel,
ohne Klarheit kein Licht.Klarheit fördert Entschiedenheit.
Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst,
bleibst Du ängstlich und irritiert.Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst,
haftet Dein Ich am Vergangenen fest.Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst,
findest Du nicht Deinen Weg zum Ziel.Entscheiden heißt: verzichten können,
aufgeben können, loslassen können.Entscheiden heißt: scheiden.
Wer scheidet, sagt „Nein“!“Nein zur Bequemlichkeit.
Nein zur Faulheit.
Nein zu Hintertüren.Nein zum: „Das haben wir doch immer so gemacht!“
Nein zum: „Ich hab mir schon mal die Finger verbrannt!“
Nein zum: „Ich bin nicht gemacht für den Erfolg!“
Nein zum: „Ich bin sowieso nicht liebenswert!“
Nein zum: „Ich kann mich nicht ändern!“Nein zum: „Meine Kindheit ist alles schuld!“
Nein zum: „Meine Eltern sind alles schuld!“
Nein zum: „Mein Partner ist alles schuld!“
Nein zum: „Die Religion ist alles schuld!“
Nein zum: „Die Politik ist alles schuld!“Nein zum: „Ich bin alles schuld!“
Nein zum: „Das Leben ist alles schuld!“Es ist zu schwer – es läuft zu glatt.
Es ist zu bunt – es ist zu eintönig.Zu verrückt – zu normal…
Zu aufregend – zu langweilig …
Zu tiefsinnig– zu oberflächlich…
Weil …„Nein!“
Entscheiden heißt „scheiden“.
Wer scheidet, sagt „Ja“!Ja zur Entwicklung.
Ja zur Entfaltung.Ja zum: „Ich mache mit!“
Ja zum: „Ich bin es mir wert!“
Ja zum: „Du bist es mir wert!“
Ja zum: „Das Leben ist es mir wert!“Ja zum: „Ich kann etwas bewegen!“
Ja zum: „Ich kann mich bewegen!“
Ja zum: „Ich kann meine Welt bewegen!“Entschiedenheit fördert Klarheit.
Klarheit fördert Offenheit.
Offenheit fördert Wachsen und Reifen.Klarheit und Entschiedenheit sind der Anfang des Umbruchs und Wandels.
Klarheit ist der Weg aus dem Labyrinth.
Klarheit ist die Chance, etwas Neues zu wagen.
Klarheit ist die Liebe zu Dir selbst.Du bist es Dir wert, einen Aufbruch zu wagen.
Brechen mit dem, was unpassend ist.
Aufbrechen zu dem, was passend erscheint.Klarheit heißt loslassen, was mich behindert.
Loslassen, was mich beengt.Klarheit heißt aufbrechen zu dem, was ich bin.
Zu dem, wer ich bin.
Zu dem, der ich sein werde.Klarheit setzt alle Energien frei, die Du brauchst, um entschieden zu sein.
Klarheit ist die Dynamik der Liebe.
Klarheit ist Wahrheit.
Alles klar?
Klar!
© Dr. Georg Rupp – Das Sternum-Projekt: Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben
Alle Gedanken, Satz für Satz, Wort für Wort, sind mir in Meditationen eingegeben worden. Ich gebe sie so weiter, wie sie mir zuteil geworden sind.
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Sicherlich gibt es keinen allgemein gültigen „Sinn“. Jeder kann seinen Lebenssinn nur in sich selbst entdecken. Sein eigener Pfadfinder auf der Sinnsuche, sein eigener Sinngeber sein.
Was für den einen sinnvoll sein mag, kann den anderen nicht begeistern. Dennoch wird ein sinnerfülltes Leben – wissenschaftlich betrachtet – als das Hauptkriterium für subjektives Lebensglück bezeichnet.
Die ganz persönliche Empfindung: „Ja, mein Leben ist und war sinnerfüllt“ reduziert die Lebensangst und die Furcht vor dem Tod. Mehr noch als der reine Glaube an ein Leben danach.
Was nicht umstritten ist: Werte stiften Sinn.
Werte sind die unzerstörbaren Wurzeln meiner Identität.
Werte lege ich nicht – wie eine Mode – einfach ab.
Werte sind Freiheit, Liebe, Gerechtigkeit, Glaube, Toleranz und vieles mehr.Meine Sinne geben mir Sicherheit und Urvertrauen.
Lassen mich meine Vielschichtigkeit erfahren, das Potenzial aller meiner Möglichkeiten.
Aus der Erfahrung und Entfaltung meiner Sinne wächst mein Vertrauen in mich und meine Umwelt.Denn: Wer mit seinen Sinnen lebt, ist nicht von Sinnen.
Wer mit seinen Sinnen lebt, wird seiner selbst bewusst. Wird selbstbewusst.
Wer mit seinen Sinnen lebt, bejaht das Leben und die Schöpfung.
Geht bewusst, verantwortungs-bewusst mit der Fülle des Lebens um.Wer mit seinen Sinnen lebt, misst seinem Leben einen Wert bei. Kann sein Leben als wert-voll betrachten und sich selber treu bleiben. Sinn(e) und Wert(e) haben die Chance, Einheit zu werden.
Wer bewusst mit seinen Sinnen lebt, ist nicht ohne weiteres verführbar. Und springt nicht auf jeden Zug.
Viele Menschen jagen auf der Suche nach Sinn irgendwelchen Moden und Trends hinterher.
Wenn das Heil nicht mehr im Bungee-Springen liegt, dann vielleicht im Wellness-Verwöhn-Wochenende oder in der Feng-Shui-Tapete…Dabei sind die Sinne ganz einfach zu bedienen. Wir haben sie immer zur Hand.
Vielleicht denken Sie mal darüber nach:
Wann lassen Sie wieder einen Drachen steigen und verzaubern die Welt mit Seifenblasen?
Wann stellen Sie sich mal wieder eine Rose auf Ihren Schreibtisch und sagen sich: „Ich bin es mir wert!“?Es gibt so unendlich viel Sinn zu entdecken. Gebrauchen Sie Ihre Sinne. Täglich.
Warum hat das Universum sie uns sonst kostenlos zur Verfügung gestellt?
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Neulich, als ich gerade mit einer Meditation beginnen wollte, fing der Hund des Nachbarn fürchterlich zu bellen an. Es ähnelte schon eher einem hellen Kläffen, das mich an atonale Quietsch-Geräusche erinnerte.
Das störte mich in meiner Absicht zur Selbstversenkung doch sehr, bis mir die Eingebung zuteil wurde: Auch das ist ein Geschöpf Gottes. Übe dich in Toleranz!
Nach zwanzig Minuten hörte der Hund des Nachbarn auf zu bellen, besser gesagt, zu kläffen oder zu quietschen…
Können Sie sich denken, wie wunderbar, wie herrlich Stille in diesem Augenblick sein kann? Es löst wahrscheinlich ein ähnliches Gefühl aus wie jenes, das zu den größten Glücksmomenten überhaupt gehört: Wenn Zahnschmerzen nachlassen.
Die Stille tat gut. In der nun ungestörten Meditation kamen mir die folgenden Gedanken:
Stille.
Die Stille ist der Ursprung allen Seins. Die Stille ist das Leben. Die Tiefe Deiner Existenz. Lerne die Stille schätzen.Lass die Kinder erfahren, was Stille bedeutet.
Stille schafft Raum für Angstfreiheit. Für Achtsamkeit. Für Kreativität.Lass die Kinder mit ihren Sinnen erleben, was es heißt, zur Ruhe zu kommen.
Stille schwingt. Stille nimmt Form(en) an.Schaffe deshalb mit den Kindern Freiräume für innere Sammlung, für Konzentration.
Für das wirkliche Fundament im Leben.
Für die Wurzel der eigenen Identität.
Und damit für den Ursprung aller Fragen nach der Sinnhaftigkeit unseres Lebens.Aus der Stille wachsen Fragen.
Wachsen Antworten.Aus der Stille wächst die Sensibilität, die Empfindsamkeit für die kleinen Dinge des Lebens, die oftmals die großen sind.
Das Spektakuläre ist nicht, was den Menschen ausmacht.
Das Phantastische ist nicht, was unser Leben ausmacht.Es sind die tausend kleinen Sonnen, die uns tagtäglich begegnen. Uns tagtäglich scheinen, er-scheinen.
Jeder Grashalm erzählt vom Wunder des Lebens, jeder Käfer vom Wunder der Natur, jedes Lächeln vom Wunder des Menschseins.
„Leben ist Aufmerksamkeit!“ sagte Hugo Kükelhaus.
Es sind die kleinen, oft unscheinbaren Dinge des Lebens, die uns das Wunder verkünden.
Wer die kleinen Dinge des Lebens nicht aus den Augen verliert, schaut mit Respekt auf die ganze Schöpfung.
Wer über die kleinen Dinge noch staunen kann, lässt sich von Sensationen, von spektakulären Aktionen nicht so schnell gefangen nehmen.
Es war André Heller, der sagte: „Solange es das Staunen gibt, feiert die Banalität keine Triumphe.“
Die Weisheit des Lebens liegt in der Tiefe und Stille.
Die Weisheit findet man nicht in der Hektik und im Lärm.In der Ruhe, im Schauen, im Hören, im Spüren und Ahnen liegen Kraft und Selbstvertrauen verborgen.
In einer Zeit, in der sich viele Menschen wieder besinnen, weil die Unsicherheit, das Chaos, der alltägliche Kampf, die Zentrifugalkräfte des Lebens, uns immer wieder aus unserer Mitte reißen, in dieser Zeit rücken die Werte des Menschseins wieder mehr in den Mittelpunkt.
Ohne moralisierenden Zeigefinder, aber in Demut vor dem Leben und der Allmacht Gottes, können wir auf eine Erkenntnis hoffen:
Unser Leben ist nie und nimmer sinn-los. Wir sind nie abgeschnitten vom Sinn.
Die Frage ist nur: Was macht Sinn? (wird fortgesetzt)
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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In einer Kolumne der Rheinischen Post vom 29. November 2012 schreibt die Journalistin und Theaterwissenschaftlerin Dr. Dorothee Krings:
„Selbstverliebt füttern wir unsere Facebook-Seiten mit Fotos von uns selbst und zählen unsere Freunde. Das ist die Selbstvergewisserung einer Gesellschaft, die sich als ohnmächtig empfindet.“
Ich veröffentliche diese Kolumne, weil sie mir aus dem Herzen spricht.
„Schon erschreckend, wie ähnlich uns unsere Kinder geworden sind. Eltern kleiden ihre Kleinen heute ja am liebsten wie sich selbst: Ballerinas, Markenjeans, Mini-Edelparka – auch das Kind ist längst Ausdruck des eigenen Geschmacks. Und so treffen sich im Sandkasten lauter geschrumpfte Erwachsene zum Outdoor-Socialising, und die Großen stehen am Rande und schauen sich selbst beim Spielen zu.
Natürlich ist das ein harmloses Symptom jenes Narzissmus, der unsere Zeit ergriffen hat. Weniger harmlos ist die Selbstverliebtheit ganzer gesellschaftlicher Gruppen, die von der Not der anderen nichts mehr wissen wollen. Zum Glück sorgen ja die Immobilienpreise dafür, dass man in seinem Viertel inzwischen unter sich bleibt. Wer den anderen nicht mehr wahrnimmt, bekommt keine Skrupel, wenn er nur die eigenen Interessen verfolgt. Und so fordern in der Politik Spitzenverdiener mehr Entlastung, Hartz-IV-Empfänger mehr Stütze, Pendler mehr Pauschale, Rentner mehr Rente. Gruppismus grassiert.
Auch unter Staaten. Griechenland liegt ja auch nur noch in Europa, weil die anderen Länder fürchten, dass der Rauswurf zu teuer wird. Wer von Solidarität spricht, steht unter Naivitätsverdacht. Wenn Philosophen wie der Kameruner Achille Mbembe Europa vorwirft, es drehe sich narzisstisch nur noch um sich selbst, weil es den eigenen historischen Abstieg nicht verwinden könne, hat er womöglich recht.
Denn dem Narzissmus voran geht immer die Kränkung. Das erzählt schon der Mythos: Aus trotzigem Stolz weist der schöne Flussgöttersohn Narziss alle Verehrer zurück und wird darum mit grenzenloser Selbstliebe bestraft.
Das ungeheure Bedürfnis nach Selbstbestätigung in unserer Gesellschaft hat damit zu tun, dass die Menschen an Selbstentfremdung laborieren. Bei der Arbeit erleben sie, wie andere über Abläufe, Leistungsziele, Karrierechancen bestimmen. Sie selbst werden nicht gehört. In der Politik sehen sie zu, wie die Volksvertreter von der wirtschaftlichen Entwicklung getrieben werden. Im Zentrum des Kapitalismus steht das Erwirtschaften von Profiten, nicht das Wohl des Einzelnen. Das ist die fundamentale Kränkung unserer Zeit.
Kein Wunder, dass wir uns Facebook-Seiten zulegen, unsere Urlaubsbilder hochladen und zu Protokoll geben, dass wir mal eben Kaffee holen sind. Das ist Selbstvergewisserung in Zeiten globaler Ohnmacht. Der Narzisst von heute spiegelt sich im Internet, zählt seine Freunde, möchte „geliked“ werden.
Von Sigmund Freud wissen wir, dass Narzissmus durch Erziehung zur Realität zu überwinden ist. Der Mensch muss lernen, seine Ohnmacht und Hilflosigkeit zu akzeptieren. Diesen Prozess nennt man übrigens Erwachsenwerden.“
Soweit Dr. Dorothee Krings in ihrer Kolumne, erschienen in der Rheinischen Post am 29. November 2012.
Im „Sternum-Projekt“ (S. 100) lasse ich zum Thema „Narzissmus“ Hildegard Knef zu Wort kommen, die besang:
„Für mich soll’s rote Rosen regnen,
mir sollten sämtliche Wunder begegnen.
Die Welt sollte sich umgestalten
und ihre Sorgen für sich behalten.“Von daher beschreibe ich den Narzissmus auch als das „Rote-Rosen-Syndrom“.
Es gibt – und gab schon immer – eine ganze Zahl von Menschen, die glauben, das Leben müsse ihnen Tag für Tag etwas Besonderes bieten, sie seien die Auserwählten. Das „Rote-Rosen-Syndrom“ ist keine wissenschaftliche Bezeichnung. Die medizinische Beschreibung lautet: narzisstische Persönlichkeitsstörung, und sie hat Krankheitswert.
Diese ungesunde Haltung hat mit einem Auswuchs der Liebe zu tun, nämlich mit der sich selbst überhöhenden, ich-bezogenen, narzisstischen Eigenliebe. Narzissten stehen im Spiegelsaal und sehen von allen Seiten nur sich selbst. Der Weg zur wirklichen Selbstliebe setzt jedoch den Abschied vom Narzissmus voraus.
Der Kölner Objektkünstler Victor Bonato gestaltete ein Kunstwerk, auf dessen Marmorsockel ein großer, hoher Spiegel angebracht war. Nur wurde der Spiegel „falsch herum“ aufgehangen: Die Spiegelseite zur Rückwand, die blinde Rückseite nach vorne, zum Betrachter hin. Dieser Spiegel lässt im wahrsten Sinne des Wortes kein Spiegelbild zu. Nichts und niemand kann sich in ihm spiegeln. Bonato nennt das Werk: „Abschied des Narziss“.
Für mich soll’s rote Rosen regnen? Die Weisheit liegt in der Beschränkung. Vielleicht sollten Narzissten sich auch einmal die Kehrseite der Medaille zu Herzen nehmen, nämlich:
„LIEBE DEINEN NÄCHSTEN… wie Dich selbst.“
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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Mit der Strömung zu schwimmen ist (relativ) einfach. Im Mainstream zu baden heißt: Von Vielen akzeptiert zu werden, dabei zu sein, mitsprechen zu können…
Kurz und gut: eingebettet zu sein in das, was die Gesellschaft, der Freundeskreis, die Familie, aber auch die Religion, das gültige Wertesystem, die moralischen Normen erwarten.
Windungen und Kehren wünscht man sich nicht im Lebensfluss. Sie sind nicht vorgesehen, eher „Unfälle“, werden oft schamhaft verschwiegen. „Helden“ sind die, die scheinbar mühelos innerhalb des vorgegebenen Flussbettes durchstarten. Krisen – wie Depressionen, Ausgebranntsein, Schwäche zeigen – bedeuten höchstens Ausrutscher, die es schnell zu überwinden gilt.
Ganz anders Udo Lindenberg in seinem Lied „Gegen die Strömung“:
„Und die Leute motzen:
Da kommen die zwei Geflippten,
die durch nichts zu bremsen sind –
und die schwimmen gegen die Strömung
und rennen gegen den Wind.“
Mit der Strömung zu schwimmen ist auf den ersten Blick leichter. So vermeidet man Kritik, fällt weniger auf, eckt weniger an – und findet das gut. Doch nach und nach beschleicht viele Menschen das Gefühl: „Das kann doch nicht alles gewesen
sein.“ – „Das ist doch alles zu normal.“ – „Das Leben bietet doch mehr!“ Ganz
typisch in der Lebensmitte.Wieder andere nehmen klaglos alles in Kauf, leiden still vor sich hin. Wolf Büntig, Arzt und Psychoanalytiker, spricht von der „Normopathie“, dem Leiden am normalen (durchschnittlichen) Leben. Normopathie gilt nicht als Krankheit im
eigentlichen Sinne, führt aber zu Folgen, die wir Krankheit nennen.Was ist die logische (gesunde) Konsequenz?
Man muss schon mal vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Das Leben ist kein planbarer, gerader Kanal. Umwege sind oft Meilensteine auf dem Weg der Erfahrung und Erkenntnis.
Sind die Erfahrungen, die Du auf einem begradigten Flusslauf machen kannst, genauso vielfältig wie die Erfahrungen in den Windungen und Kehren eines natürlichen Flusses? – Der begradigte Fluss schwemmt Dich ohne Anecken, ohne Verwundungen, ohne Verweilen, ohne Innehalten an ein Ziel.
Bist Du dadurch reifer geworden? Bist Du dadurch reicher geworden – an Erfahrung, an Erkenntnis und Weisheit?
Wie geht es Dir am Ziel, wenn Du nicht eins bist mit allem, was Dich ausmacht, was Du bist?
Lebe Deine Eigenartigkeit, sei eigensinnig. Unvergleichlich und unverwechselbar.
Freue Dich über alles, was Dich aus dem „Mainstream“ wenigstens ab und zu, herausführt. Freue Dich über die Biegungen, die Kurven, die Tiefen und Strömungen Deines Lebensflusses und nimm sie dankbar an. Du kannst sicher
sein: Umwege sind keine Irrwege. Was Du als Umweg betrachtest, ist notwendige
Voraussetzung für Wachstum und Reife des ganzen Menschen.Sei dankbar für den Wandel, für jeden Tag und jede Nacht.
Die Worte „eigenartig“ und „eigensinnig“ schreibe ich in aller Regel wie folgt:
eigenARTig und eigenSINNig. Was nichts anderes bedeutet als:
Lebe Deine eigene Art, Deine LebensKUNST. Deine eigenen
Sinne, die Deinen LebensSINN befördern.Schaffe Dir ein neues Leitbild für Dein Leben.
Was spricht dafür, mit der Strömung zu schwimmen?
Was spricht dafür, gegen die Strömung zu leben?
Auch hier gibt es, wie immer im Leben, keine hundert Prozent auf der einen, und null Prozent auf der anderen Seite. Es geht nicht um Anecken um jeden Preis. Erst recht nicht um Brüskieren. Aber lebe Deine Ecken und Kanten, und zeige Dich der Welt in Deiner Unvergleichlichkeit. Lebe Deine eigene Art, Deinen eigenen Sinn. Dann lebst Du Dein Leben. Und vollendest es, wenn der Strom im weiten Ozean mündet, als Original und nicht als Kopie.
In herzlicher Verbundenheit
Georg Rupp
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1. Sei spielerisch und naiv wie ein Kind.
2. Liebe und würdige alles, was ist.
3. Bemühe Dich, offen und dankbar zu sein.
4. Lebe in Frieden mit Dir und den anderen.
5. Vertraue Deiner inneren Führung, der Stimme Deines Herzens.
6. Stelle keine Fragen nach dem Sinn. Es ist, wie es ist.
7. Betrachte die Dinge mit Gelassenheit und Distanz. Das ist gut und weise.
8. Sei bewusst.
9. Leben ist Bewegung, Loslassen ist Leben.
10. Sei dankbar für den Wandel, für jeden Tag und jede Nacht.
11. Gehe an die Dinge des Lebens heran mit der Unschuld des Kindes, mit der Freude des Siegers und dem Lächeln des Weisen.
12. Freue Dich, ja, freue Dich – einfach so und jeden Tag.
Auszug aus einer Meditation vom 24. August 2001.
Diese Regeln waren mir für mich und meine damalige Lebenssituation „offenbart“ worden. Ich bin überzeugt, dass sie universelle Gültigkeit besitzen.
Georg Rupp
The next post can find you.
Leave your address, and new essays will arrive as they’re published—no noise.
